Home Unterkünfte Ortsplan Natur LB Aktuell Rundgang Termine Geschichte Gästebuch Vereine Impressum
LB AKTUELL  
LB-Aktuell - Damals 
(bis zum 31.12.2004)
             

Nutzen Sie die  den zoombaren Ortsplan  zur virtuellen Besichtigung der Gemeinde!  --->hier    

 
  • (03.02.2012)
    Bürgerinitiative gegründet
    Am 30. Januar 2012 wurde im Gemeindezentrum Langen Brütz die „Bürgerinitiative für die Wiederherstellung der Lebensqualität in unserem Heimatort Langen Brütz“ gegründet. Ca. 50 Leute waren gekommen, um die Initiative, die mit einem Flugblatt zu dieser Veranstaltung eingeladen hatte,  zu unterstützen oder einfach nur mal zu schauen was passieren würde. Der Saal war voll, die Sitzplätze reichten nicht. Der Bürgermeister und 2 weitere Gemeindevertreter hatten sich in die „Höhle des Löwen“ getraut.
    Zu Beginn stellten die Initiatoren ihre Situation dar, die von zunehmender Lärmbelästigung durch Fahrzeuge der  Agrar GmbH geprägt ist. Sie leiteten daraus ihre Forderungen zur Wiederherstellung der ursprünglichen Wohnqualität ab.  
    So wird beispielsweise gefordert, dass die Betriebsabläufe entsprechend der Genehmigung eingehalten und nicht, wie von den Anwohnern  festgestellt wurde, merklich überschritten werden - etwa die Erhöhung des Fahraufwandes zum Befüllen der Silos oder für Gülletransporte. Die Fahrgeschwindigkeit sollte im gesamten Dorf zur Minimierung von Lärm und Erschütterungen auf maximal 30 km/h begrenzt werden. Weiterhin wird die Errichtung von Lärmschutzwänden oder bepflanzten Lärmschutzwällen angeregt und gefordert, dass keine weitere Vergrößerung der Biogasanlage und der Stallanlage genehmigt wird.
    Dabei wurde die Unterstützung durch die Gemeindevertretung eingefordert.

    In der anschließenden Diskussion gab es Vorwürfe gegen die Gemeindevertretung, die die unbefriedigende  Situation mit zu verantworten hätte.  Der Bürgermeister verwies darauf, dass die Gemeindevertretung keinen Spielraum zur Verzögerung oder gar Verhinderung der Baumaßnahmen gehabt hätte. Eine Bürgerbeteiligung sei anders als bei B-Plänen nicht erforderlich gewesen. Der Gemeindevertreter Bondzio verwahrte sich gegen die Kritik und bemängelte, dass kein Vertreter der Agrar GmbH, die schließlich für die Zustände verantwortlich wäre,  vertreten sei.  
    Frau Krüger fragte beim Bürgermeister nach, ob und wann ein Fuß- oder Radweg in Richtung Badestelle gebaut würde. Kinder seien angesichts der großen Fahrzeuge in ernsthafter Gefahr. Die Antwort war, dass es aus Geldmangel  und wegen technischer Schwierigkeiten derzeit nicht  möglich sei, diesen Weg zu bauen.
    Herr Zimmermann wies in einem breit angelegten Monolog auf die positive Entwicklung des Dorfes in den letzten Jahren hin - einschließlich der Biogasanlage, was mit Kopfschütteln einiger anwesender Bürger quittiert wurde. Eine Dame aus der Hauptstraße erklärte, dass sie eigentlich vorgehabt hatte  hier in Ruhe alt zu werden. Nun - alt würde sie von allein, aber mit der Ruhe wäre es dahin, ständig müsse sie die Fenster schließen. Besonders betroffen ist offenbar das Haus „Kleefelder Str. 24“, das genau zwischen Stallanlage und dem neuen Betriebsgelände (am ehemaligen Bolzplatz) liegt. Wie die Bewohnerin sagte, wären hier Betriebsgeräusche, z.B.  Fahrzeugbewegungen und  fallende Paletten auf Beton, auch sonntags, permanent  zu hören und nicht mehr auszuhalten.
    Die Initiatoren kündigten an, möglichst bald Gespräche mit der Betreiberfirma zu führen.  Es wird dann zu gegebener Zeit erneut zu einer Bürgerversammlung eingeladen werden, auf der dann die Agrar GmbH zu den Forderungen der Anwohner Stellung nehmen soll.
    Im Anschluss an die Diskussion wurden Unterschriftenlisten herumgereicht, in die sich Unterstützer der Initiative eintragen konnten. Spontan unterschrieben ca. 2/3 der  Anwesenden. Diese lud man zur anschließenden Wahl des Sprecherrates ein. 
    Bei  der Abstimmung wurden folgende 5 Sprecher einstimmig gewählt:
     
    Hartmut Junge
     
    Robert Schröder
     
    Heike Vollmer
     
    Dr. Dieter Waedow
     
    Siegfried Wittenburg

     

     

         
     

     
     

    gewählter Sprecherrat der Bürgerinitiative:
    (v.l.n.r.) R.Schröder, H. Vollmer, Dr. D.Waedow, H.Junge, S.Wittenburg

     



    Kommentar:

    Langen Brütz im grünen Bereich?

    Biogasanlagen, als Quellen grüner Energie angepriesen, liegen im Trend - seit dem offiziell verkündeten Ausstieg aus der Kernenergie erst recht.   Und – damit kann man Geld verdienen.
    Doch nicht alles was von außen (oliv)grün ist, ist auch grün im Kern.

    Vielfach  führen Biogasanlagen  dazu, dass Anbauflächen nicht mehr für Nahrungsmittel sondern für Energiepflanzen genutzt werden. Angesichts des Hungers weltweit stößt dieses Vorgehen zunehmend auf  Kritik. Landwirtschaftliche Flächen werden knapp und  Monokulturen mit all ihren  ökologisch negativen Auswirkungen prägen die Landschaft.  Nicht zuletzt sind Biogasanlagen  mit Lärm verbunden und deshalb in der Nähe von Wohnbebauung relativ problematisch. Es verwundert daher nicht, dass Politiker jeder Couleur seit geraumer Zeit gebetsmühlenartig immer wider diesen Satz wiederholen:  „Die Energiewende kann nur mit den Bürgern und nicht gegen sie umgesetzt werden. „

    In diesem Sinne war die von Langen Brützer Bürgern initiierte Quasi-Einwohnerversammlung mehr als fällig.
    Die letzte reguläre Einwohnerversammlung, an die ich mich erinnere, gab es in Langen Brütz  im März  des  Jahres 2006 als ein gewisser Fredy Sonnenschein für besseres Klima an der Badestelle sorgen wollte. Damals  munkelte man hinter vorgehaltener Hand bereits über die  angebliche Planung einer  Biogasanlage. Offen geredet wurde mit den Einwohner  darüber  zu keiner Zeit. In geschickter  Salamitaktik errichtete man  scheibchenweise einen Bau nach dem anderen– bis hin zur kürzlich fertiggestellten Tankstelle für die unüberseh- und erst recht unüberhörbare Fahrzeugflotte.
     Nun könnte man einwenden, dass ja  jeder die Möglichkeit hatte, die Sitzungen der Gemeindevertretung, die in der Regel öffentlich sind, zu besuchen und sich zu informieren.  Die Praxis sieht allerdings komplizierter aus, wie ein Beispiel aus dem September  2009 zeigt: 

      Auf der  Gemeindevertretersitzung  vom   9.9.09 wurden weitreichende Beschlüsse zu Erweiterungsbauten rund um die Biogasanlage mehrheitlich auf den Weg gebracht, nachdem kurz zuvor durch Flächentausch die Voraussetzung  dafür geschaffen wurde. Anwohner waren nicht erschienen. Wer jetzt sagt: „Selber Schuld“, kennt die übliche Geschäftsordnungspraxis hierzulande (und wahrscheinlich auch anderswo)  nicht richtig: Ein ganz normaler Einwohner ohne Insiderkontakte konnte gar nicht wissen, was auf dieser Sitzung wirklich besprochen werden würde , denn auf der vom Amt vorbereiteten, öffentlich ausgehängten, Tagesordnung stand unter Top „13“ in Beamtendeutsch formuliert:“ Stellungnahme  zum Bauantrag Gemarkung Langen Brütz, Flur 1, Flurstücke … VV/05/150/09“  . Was sich dahinter wirklich verbarg, musste  Außenstehenden unklar bleiben.  Selbst wenn einzelne Betroffene zur Sitzung erschienen wären, hätten sie zum entsprechenden Tagesordnungspunkt nach geltender Rechtslage  kein Rederecht gehabt.  In der Bürgerfragestunde am Anfang hätte man nur dann gezielte Fragen stellen und seine persönliche Meinung kundtun können, wenn man die notwendigen Vorinformationen gehabt hätte.
     Soviel zur normalen demokratischen Willensbildung  in unserem Land - alles streng nach Gesetz, aber doch irgendwie unbefriedigend.
       

    So ließen sich die Langen Brützer also vom Bau der Biogasanlage und all ihrer Erweiterungen staunend überraschen - äußerlich alles modern,  in unauffälligem Olivgrün gehalten und technisch clean, ganz im Unterschied zur runtergekommenen Stallanlage aus DDR-Zeiten.  Eine trügerische grüne Idylle, zumindest für die Anwohner, das stellte sich erst langsam heraus.

    Der gelernte DDR-Bürger , der Autor darf sich dazu zählen, ist üblicherweise hart im Nehmen - er wartet ab, verdrängt und versucht für sich das Beste aus jeder ihm auferlegten Situation  zu machen:  z.B. erstmal die Fenster  schließen, dann   Ohropax kaufen, und wenn es ganz schlimm kommt (z.B. zur Maisernte, wenn die Großfahrzeuge im 5-Minuten-Takt durchs Dorf donnern), einfach mal wegfahren - an die Ostsee, in den Wald - das hatte man doch immer schon mal vor.  

    Jetzt, zugegebenermaßen relativ spät, ist einigen Bürgern der Kragen geplatzt. Sie hoffen, dass sie etwas von ihrer  alten Lebensqualität zurückbekommen können.
    Vielleicht ist der Zug noch nicht ganz abgefahren:  Mit der Unterstützung der Bürger im Rücken wollen die Sprecher der Initiative das Gespräch mit Geschäftsführung und Eigentümerin der Anlage suchen und Maßnahmen zur Lärmreduzierung erreichen. Der Bürgermeister hat sich bereiterklärt, daran teilzunehmen.

    Das ist gut so  und könnte eine erfolgsversprechende Strategie sein.

     

      kwell 2012


         

  • (17.01.2012)
    Lärmgestresste Bürger gründen Initiative
    und rufen zum Mitmachen auf

    Die Nachbarn  der Langen Brützer  Agrar GmbH haben offensichtlich die Nase voll. Sie fühlen sich durch zunehmenden  Fahrzeuglärm belästigt. Um den aus ihrer Sicht unerträglichen Zustand wieder auf ein Normalmaß "zurückzufahren", sind sie an die Öffentlichkeit gegangen  und haben die „Initiative für die Wiederherstellung der Lebensqualität in unserem Heimatdorf Langen Brütz“ gegründet. Sie rufen alle interessierten Langen Brützer auf, gemeinsam Maßnahmen zur Durchsetzung  von Bürgerinteressen für ein lebenswertes Dorf zu beraten. Darum laden sie zum 
    Montag, d. 30.Januar 2012,  um 18.30 Uhr ins Gemeindezentrum Langen Brütz ein.
    In ihrem Aufruf, der an alle Haushalte verteilt wurde, beschreiben sie ihre Wohnsituation, die sich  ihrer Meinung nach durch zunehmende Umstellung auf industrielle Landwirtschaft seitens der
    Agrar GmbH in jüngster Vergangenheit merklich verschlechtert hat.
    Sie hoffen auf Unterstützung durch die Gemeindevertretung, die den Baumaßnahmen rund um die Biogasanlage allerdings mehrheitlich zugestimmt hatte.
       

  • (29.11.2011)
    Aufpassen:  Unfälle auf dem Fahrradweg
    Das feuchtneblige Herbst-Wetter ist tückisch: Nasse  oder überfrorene Fahrbahnen, Blätter überall, da bleiben auch Fahrradwege nicht verschont. In der unmittelbaren Bekanntschaft ereigneten sich in der letzten Woche gleich 3 (glimpflich abgelaufene) Stürze. Schaden: Eine  Hose und eine Regenjacke mit Löchern  (Kosten ca. 150€) und ein paar blaue Flecken. Brennpunkt ist erwartungsgemäß die steile Stelle am Suerbarg. Da war es am letzten Montag so glatt (Reif), dass das Rad selbst im Schritttempo zur Seite wegrutschte und der Fahrer auf dem Boden knallte. Das Hinterhältige dabei: Die ganze Strecke von Schwerin bis hier war völlig eisfrei.
    2  mal gabs 'ne "Bauchlandung" an dem kleinen Wegabschnitt, der von der K4 (Richtung Biogasanlage) schräg bergab zum Beginn des eigentlichen Fahrradweges führt. Erdverschmutzungen und nasses Laub reichten, um an der Spitzkehre den Halt zu verlieren. Also: Vorsicht und lieber auch mal Absteigen!

  • (11.11.11) 
    Linie 100 fährt jetzt auch im Winter
    Das hatte wohl kaum einer zu hoffen gewagt: Die Buslinie 100 fährt erstmals auch im Winter und verhindert damit, dass Dörfer wie Langen Brütz am Wochenende nahverkehrsmäßig von der Außenwelt abgeschnitten sind. Auf die Mitnahmemöglichkeit  von Fahrrädern kann man sich leider schon lange nicht mehr verlassen. Wer das möchte, sollte sich unbedingt vorher telefonisch  erkundigen.
    Folgende Abfahrtszeiten werden angeboten:
    Ab Langen Brütz:           Mo-Fr:   11.18 Uhr                            Sa, So: 11.18 ,15.18, 17.03 Uhr
    ab Schwerin:                  Mo-Fr:   10.30 Uhr                            Sa, So: 10.30, 14.30, 16.15 Uhr
    Hier der Fahrplan als Pdf-Datei zum Ausdrucken
    Ab Mai 2012 fahren auch wochentags wieder 3 Busse täglich.
          

  • (10.11.2011) 
    Kirche in Langen Brütz: MITTEN IM DORF
    Dass die Langen Brützer Kirche sprichwörtlich "Mitten im Dorf" steht, zeigte sich in der  vergangenen Woche  einmal mehr: 25 Einwohner - Ältere und Jüngere, Alteingesessene und Neubürger, Frauen und Männer - Leute mit durchaus unterschiedlicher Nähe zur Kirche -  sie alle folgten einem Aufruf des ehrenamtlichen Küsters Werner Knape zu einem Friedhofseinsatz und "opferten" einen wertvollen Sonnabendvormittag. Unter Anleitung des Forstfachmannes Haase und mit tatkräftiger Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr wurden Baumpflegearbeiten durchgeführt. Die Stimmung war ebenso erfreulich wie das sonnige Wetter und so stand man nach getaner Arbeit  - mit dem Bier in der Hand - noch zum kurzen Klönsnack zusammen.

           
     

     
     

    Friedhofseinsatz an der Kirche -
    25 Leute waren gekommen

    Die Kirche wird saniert. Die Fa. Mohn aus Crivitz tauscht marode Dachbalken aus.  Man hofft, damit die Ursache für diverse Risse im Mauerwerk gefunden zu haben.  
       
     

    Die Feuerwehr gehörte zum "harten Kern", der bis zum Schluss dabei war.
    Werner Knape (mit Spaten) hatte alles trefflich organisiert

     
       

     

     

           
     

  • (26.10,2011)
    Neues vom Radweg: Straßenkreuzung, Begleitgraben und Picknickbank

           
     


    Seit dem ersten Test des neuen Radwegs (siehe unten) hat sich einiges getan. Die Bauarbeiter gingen fleißig zu Werke, planierten das angrenzende Gelände, errichteten einen wegbegleitenden Graben, stellten jede Menge Schilder auf und erbauten auf dem Berg einen Picknickplatz mit Fernblick. Letzterer wird insbesondere bei solchen Radlern, denen das Erklimmen des Suerbargs besonders sauer wird, sehr willkommen sein. Vielleicht entsteht hier ja auch irgendwann eine Ausflugsgaststätte- für alle die Leezener, die gern mal einen Blick auf die schöne Langen Brützer Landschaft werfen wollen.

     
     

    neues Highlight am Suerbarg: Picknickplatz mit Weitblick

       
      Interessant ist die neu entstandene Wegekreuzung unten im Tal. Dort mahnt jetzt ein rotes Dreieck am Ende des Radwegs vor Fahrzeugen auf der imaginären Hauptstraße. Wenn es dadurch gelingt, die bergab fahrenden Radler zur Vorsicht zu bringen, dann war diese Investition sicher nicht umsonst. Der neue entstandene Graben entlang des Weges, der anfallendes Wasser aufnehmen soll, hat sicherlich seinen Sinn, aber natürlich kann er bei Dunkelheit oder Nebel selbst wieder zur Gefahrenquelle werden. Fahren ohne Licht ist dann absolut tabu.  
     

    neue Wegekreuzung bekam ihre Vorfahrtsregelung

     

     

     

  • (04.10.2011)
    Traumblick und (Alp)traumberg - Neuer Radweg der Extreme sorgt für Gesprächsstoff
     

         
     

     
     

    der neue Radweg von Leezen in Richtung(!) Langen Brütz bietet Schönes und Dramatisches

     


    Endlich ist er da, der langersehnte und schon vor Jahren angekündigte Radweg von Leezen nach Langen Brütz.
    O.K., so richtig nach Langen Brütz geht er eigentlich nicht – aber immerhin bis zur Gemeindegrenze an der Straßenkurve. Auf jeden Fall ist er in aller Munde – die Meinungen  gehen von „WOW“ bis „OWEIA“.  So wollte ich mir also selbst eine Meinung bilden und los  ging‘s -  zur ersten Probefahrt auf den knapp 2 km langen Weg. 
    Vorweg -  man muss ihn wirklich in beide Richtungen gefahren sein, um all seine kleinen Fein- und Gemeinheiten voll auszukosten zu können.
    In Richtung Leezen:
    Start ist an der Kurve, wo die Chaussee in Schleifen anfängt bergauf zu führen (ca. 1,5 km nach Ortsausgangschild LB). 
    Es beginnt gleich mit einem Paukenschlag:  Während sich die Autostraße mit relativ gleichmäßiger Steigung quasi durch den Berg nach Blumenberg aufwärts hindurchfrisst, macht der Fahrradweg, wie heutzutage offenbar üblich, alle Bewegungen des  straßenangrenzenden  Geländes mit. Mit anderen Worten, es geht steil bergauf. Im kleinsten Gang komme ich mit hängender Zunge oben an und überlege krampfhaft, wo ich zuletzt solche Steigung fahren musste – auf Rügen oder auf Usedom, wo das Schild „Radfahrer absteigen, wegen starker Steigung“ (oder so ähnlich)? 
    Mein GPS-Gerät behauptet: bis 11,2% Steigung, gefühlt sind es mindestens 20. 
    Jetzt  geht es entspannt weiter und mein Puls kommt sachte wieder in den Normalbereich. Bei Blumenberg gibt’s einen scharfen Knick nach links zum bestehenden Fußweg direkt an der Straße über die Autobahn, anschließend Schlenker  entsprechend nach rechts hinter die Alleebäume und  dann  parallel zur Straße weiter, bis der Weg  abrupt  nach rechts abknickt und – immer der Nase nach - an den Stallanlagen vorbei in Richtung Zittower Chaussee führt um dort nahe des Ortsausgangs zu enden.  Wer eigentlich geradeaus weiter in Richtung Ortszentrum oder nach Görslow-Rabensteinfeld wollte, muss Straße(„an der Galine“) fahren;  man  fragt sich unwillkürlich: Warum geht’s hier eigentlich nicht weiter?

         
     

     
     

    "das ist doch der Gipfel" - vom "Fahrradberg" hat man einen weiten Blick bis zu den Kritzower Bergen,
    anschließend geht es steil bergab -11,2% - doch Vorsicht, die Teerdecke endet unten abrupt

     


    In Richtung Langen Brütz;
    Wenn man in Leezen erstmal  irgendwie den Einstieg geschafft  hat,  geht es bequem leicht und wellig  weiter in Richtung Langen Brütz  - bis man den  „Schanzentisch“ oberhalb der Kurve erreicht hat. Erst einmal darf man hier den herrlichen Ausblick in die bewegte Hügellandschaft  bis zu den Kritzower Bergen genießen, um sich dann in die „Schlucht“ bergab zu stürzen.  Aber wehe dem, der träumt oder schlechte Bremsen hat, denn das Gefälle ist beachtlich und Platz zum Ausrollen gibt es nicht. Unten, wo der Unbesonnene die Höchstgeschwindigkeit erreicht hat, endet die Teerdecke abrupt mit einer Stufe, um dann in den Schotterweg Richtung Biogasanlage zu münden.  Das kann gefährlich werden, besonders für waghalsige Kinder.  Wer es vorzieht, hier lieber Straße weiterzufahren, weil er ohne Umweg in Richtung Kritzow  möchte, muss scharf abbremsen und in scharfem Winkel nach rechts die Auffahrt hoch zur Chaussee  nehmen. Ohne abzusteigen wird  man das kaum schaffen.  Will man also als Radfahrer weiter nach Lb kommen, muss man  sich entscheiden: Straße (gefährlich) oder Schotterweg (eine toller Wanderweg, aber nicht wirklich ein Radweg, im Dunkeln schon gar nicht). Ob sich diese Situation irgendwann ändern wird? Diese Frage steht im Raum!
    Fazit
    Schön, dass es diesen Fahrradweg jetzt gibt - die Ausblicke sind eine Bereicherung, aber  Wermutstropfen bleiben.  Der steile Berg kann aufwärts schweißtreibend  und abwärts echt gefährlich werden. Fehlende Anschlussstücke werden die Hoffnung vieler Autofahrer zunichte machen, dass jetzt die Radfahrer von der unübersichtlichen Straße verschwunden sein könnten:  Etliche werden weiterhin die Straße in Leezen (an der Galine) befahren,  auch das Stück zwischen Ortsausgang Langen Brütz und Beginn des neuen Radwegs  wird weiterhin von Radlern benutzt werden, besonders im Dunkeln. Selbst das gefährliche Teilstück der K4 zwischen Kurve unten und Blumenberg entwickelt sich  höchstwahrscheinlich nicht unbedingt zur "Radlerfreien Zone", denn so manchem  Gelegenheitsfahrer wird der Fahrradweg einfach zu steil sein, sogar zum schieben.
    Also Vorsicht weiterhin!

         
     

     
     

    Ohne Vorwarnung geht der steile Asphaltweg in eine idyllische Schotterpiste über,
    wer zur Straße will, muss wieder bergauf (im stumpfen Winkel nach hinten rechts)

     


    kwell 2011

  • (19.08.2011)
    Neu auf dieser Homepage: Rubrik "Unterkünfte"
    Ab sofort gibt es hier die Rubrik "Unterkünfte", die auf einem Blick alle Übernachtungsmöglichkeiten
    der unmittelbaren Region tabellarisch wiedergibt. Das könnte  nicht nur für Touristen interessant sein, die ein Quartier dieser Gegend suchen, sondern auch für Einheimische, die zu Familienfeiern Freunde und Verwandte in der Nähe unterbringen wollen. ----> hier

  • (08.07.2011)
    Straßensperrung für Hochzeit
    Am 1. Juli  gab es 2 Hochzeiten des Jahres - in Monaco eine Fürstenhochzeit mit dem europäischen Hochadel und in Langen Brütz ein Hochzeitspaar, dass seit über 20 Jahren zusammen ist und sich nun endlich den Traum der Trauung zutraute: die Ur-Langen Brützer Cornelia Russ und Hagen Vetter (Vorsitzender des Reit- u. Fahrvereins) gaben sich das Ja-Wort - Die Trauung fand feierlich in der Zittower statt, mindestens so elegant und prunkvoll wie in Monaco. Doch
    bei der Rückfahrt nach Langen Brütz gab es einen Zwischenfall. Wie immer in solchen Fällen gab es weder Personenschutz noch irgendwelche Begleitfahrzeuge.
    Hier der Ablauf in Bildern, genau so, wie es sich zugetragen hat - oder so ähnlich...

     
             
     

    gut gelaunt und ohne Argwohn trifft das Hochzeitspaar nebst eigens ausgewähltem Kutscherduo in LB ein 

     
     

       

     
     

    "Kutscher, warum stoppen wir?", "Straßenpiraten Boss",  "Sind die bewaffnet?" 
    "schlimmer, die haben Fotoapparate","
    "Ich hab's geahnt,  dann kommen wir noch  ins Internet", "Conny, wir inspizieren mal die Lage"
     

     
     

     

     
       

      

     
     

    "tatsächlich, die wollen ihren Anteil - in Naturalien"
    "und wir haben keine  Zeit, die Gäste sind schon alle
     längst bei uns zu Hause und haben Hunger,
     beeil Dich!", "ich kann nicht schneller"
         

     

    "mal sehen, was wir so auf'm , ach ne, im Kasten haben", "die Kartons waren eigentlich für den Reitverein gedacht",
     "egal, das merken die gar nicht"

     
      "  

     

     

       
             
     

    "

      "Bitte, ein kleiner Spaßmacher für Sie, lassen Sie uns dann frei?",
    "aber vorher noch  die  Damen hinter mir auf dem Balkon versorgen!"
     "Hagen, beweg Dich!"
     




     

          "ich lauf schon - Du bist der Chef,
    ab heute auch amtlich"
     
     

     


     

     
     

    Die Kutsche kann weiterfahren, der Stau löst sich langsam auf
    und die Busfahrgäste haben echt was gesehen für ihr Geld.
     
    Ob es noch weitere Straßensperrungen gab, entzieht sich unserer Kenntnis.

     
             
         

    Text und Fotos:
    augenzwinkernd, einer der Wegelagerer 
    und Paparazzi

     


     

  • (23.06.2011)
    Schwimmkurse an der Badestelle ab 4. Juli 2011
    Mike Stiehler und einige seiner Mitstreiter haben zwar die Farben gewechselt (vom DRK zum ASB), doch für die Langen Brützer ändert sich nichts. Badeaufsicht und Schwimmlehrgänge gibt es so, wie in den vergangenen Jahren:


     
     

    Der Sommer hat begonnen, da steht  der See mit seiner traumhaften Badestelle wieder ganz im Mittelpunkt:
    zum Entspannen und Genießen (Foto oben) sowie  zum Baden und Schwimmenlernen (Foto unten)
         

     
     

    Foto: kwell 2011   

     
     

          
          

     
     

    Foto: Veranstalter der Schwimmkurse   

     
     

     

     

     

  • (07.05.2011)
    NEU auf dieser Homepage: Dynamischer Ortsplan
    Ab sofort steht allen Besuchern dieser Seite der interaktive Ortplan zur Verfügung
     

     

     

    Ortskarte Langen Brütz und Kritzow
    auf einer größeren Karte anzeigen!

     

    Machen Sie einen virtuellen Spaziergang durch die Gemeinde und nähern Sie sich den Besonderheiten der beiden Dörfer einfach geographisch.  -->Ortsplan

  • (07.05.2011)
    Neue Bänke für die Badestelle
    Der "Förderverein Badestelle Langen Brütz" spendete 2 stabile Bänke für die Besucher der Langen Brützer Badestelle und stellte sie Anfang Mai 2011 auf. Sie sollen nicht nur Badegästen dienen , sondern auch Spaziergängern die Möglichkeit bieten, geschützt hinter der Hecke in Ruhe auf den See zuschauen.
     
         
     

     
     

    Birken,  Bänke und Butterblumen für Besucher der Lg.Brützer  Badestelle

     

     

  • (07.05.2011)
    Linie 100 rollt wieder täglich
    Seit Anfang Mai zieht die Touristenlinie 100 wieder täglich ihre Kreise um den Schweriner Innensee mit einem Schlenker über Godern, Gneven, Kritzow und Langen Brütz. Das ist für Langen Brütz schon etwas Besonderes, denn normalerweise ist man hier am Wochenende von der Außenwelt "abgeschnittenen". Es ist eigentlich erstaunlich, dass dieser Bus trotzdem von den Einheimischen so wenig genutzt wird.
    In diesem Jahr wurde der Linienverkehr an den Wochenenden bereits ab März angeboten.
    --->hier der Fahrplan:

           

  • (30.12.2010)
    Jahr des Schnees geht zu Ende
    So wie das Jahr angefangen hat, so hört es auch auf: mit einer (für einen Dezember) unglaublich langen Schneeperiode.
    Wird der Begriff "Schnee" zum Unwort des Jahres?  "Heizkostenmäßig" schadet er ja dem Geldbeutel , aber das Auge freut sich, denn verschneite Gärten, Felder und Wälder sind Romantik pur.
    Und der Schnee dämpft die Geräusche - da freut sich auch das Ohr.  Und er riecht auch so frisch, sagt die Nase.
    Also doch: Wort des Jahres!
     
         
     

     
     

    verschneite Bäume am Gnevener Weg - ein Genuss für alle Sinne
                                                                                                                                                                                           Foto: kwell 2010

     

    Allen Lesern ein gutes Jahr 2011!

         

  • (09.10.2010)
    Fritz Eisel gestorben

    Wie seine Familie mitteilte, starb am 19.September 2010 der in Mecklenburg und weit darüber hinaus bekannte Maler Fritz Eisel. Der Wahl-Langen-Brützer, dem die Weite der Mecklenburgischen Landschaft gefiel, lebte seit 1982 in unserem Dorf und wurde  81 Jahren alt.
     Lesen Sie einen Nachruf von Lisa Jürß und sehen Sie weitere Bilder!
     

         
     

     
     

    Fritz Eisel: Warnow im Winter

     


          

  • (13.07.2010)
    Schwimmlehrgänge 2010  in Langen Brütz
     
       

    Der Sommer heiß wie nie zuvor.
    Was liegt näher, als sich möglichst lange am und im Wasser aufzuhalten.
    Die Langen Brützer Badestelle ist wegen ihres flachen und sandigen Nichtschwimmerbereichs bei Kindern besonders beliebt.
    Algen, Schlamm und Steine: Fehlanzeige!
    Auch in diesem Jahr wird Mike Stiehler mit seinem altbewährten Team an Schwimmlehrern, diesmal im Auftrag der ASB Wasserrettung Schwerin – Parchim, wieder Schwimmkurse an der Langen Brützer Badestelle durchführen.
      
    Hier die Termine:


    Foto: M.Stiehler     


         

  • (22.06.2010)
    Festumzug zur 675-Jahr-Feier
    Was Schwerin  zu seiner 850-Jahr-Feier konnte, das kann auch Langen Brütz:
    die Organisation eines Festumzugs mit Darstellungen zur Geschichte des Ortes. Die Unterschiede zwischen beiden Umzügen waren vergleichsweise gering, dort mehr  200000 Zuschauer, hier mehr als 200, dort Gäste aus Zittau und weiter, hier Besucher aus Zittow, vielleicht sogar Rampe - dort strahlender Sonnenschein, hier kühles Aprilwetter, aber - in Schwerin eine völlig überforderte Gastronomie  - hier in Langen Brütz ein Festzelt für Umzugsteilnehmer und Zuschauer mit ausreichend Essen und Trinken für alle.
    mein Fazit: Langen Brütz wird Sieger nach Punkten.
    Sehen Sie hier ein weitere großformatige Fotos!
           

  • (10.06.2010)
    Liedersingen in der Langen Brützer Kirche

    Anlässlich des Dorfjubiläums findet am Sonnabend, d. 12.Juni 2010, um 19.30 Uhr ein Chorkonzert mit dem Kirchenchor Zittow/Retgendorf in der Kirche Langen Brütz statt. Alle sind herzlich zum Zuhören und Mitsingen eingeladen.
    Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

  • (27.04.2010)
    Jubiläum mit Schaupflügen und feierlichem Gottesdienst eröffnet
    Am 18. April wurde das Langen Brützer Dorfjubiläum mit einem Festgottesdienst offiziell eröffnet. Pastor Mathias Staak aus Zittow erinnerte in seiner Predigt daran, dass es über Jahrhunderte ein gutes Miteinander zwischen kirchlicher und politischer Gemeinde in Langen Brütz gab. Selbst den beiden Diktaturen des 20.Jahrhunderts gelang es nicht, dieses Verhältnis zu zerstören. Folgerichtig nahmen zahlreiche Kirchenbesucher die Einladung zum Kaffeetrinken im Gemeindezentrum an. Der Seniorenverein hatte dort alles liebevoll vorbereitet - mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee.

    Pastor Staak überreicht einen Blumenstrauß an Frau Radde
    (sie ist das älteste Gemeindeglied)
          

    Bereits am Vortag hatte das gut vorbereitete Schaupflügen stattgefunden. Zahlreiche Besucher waren erschienen. Vom Pferd bis zum "Großraumtraktor" wurden  landwirtschaftliche Pflügetechniken vorgeführt.
     

    Pflügen mit dem Pferd: umweltfreundlich, lärmfrei, aber nicht ganz ohne Anstrengung für Bauer und Pferd
          

    Hagen Vetter, einer der Organisatoren des Schaupflügens, auf seinem Oldtimer
             

    Frank Ellermann auf  seinem Liebhaberstück
        

    Großraumtechnik von heute: effektiv und laut

    Fotos: W.Naszada    

                 

  • (17.04.2010)

    Neugestaltung des Gedenkteins zur  675-Jahr-Feierlichkeiten
    Der Gedenkstein im Dorfzentrum wurde mit Sponsorengeldern neu gestaltet.
    Das vollständige Festprogramm des Jubiläums finden Sie  -->hier

    Langen-Brütz-Stein neu gestaltet - mit Jahreszahl (1335) der ersten Erwähnung

(09.04.2010) 
Langen-Brütz-Stein hat neues Gesicht  -  Geleitbrief jetzt auch auf hochdeutsch
Der Stein am Dorfzentrum hat anlässlich des Dorfjubiläums ein neues Outfit bekommen, also mal einen Blick drauf werfen. Demnächst gibt's hier auch ein Foto davon.
Frohe Nachricht für alle Zugereisten: den Geleitbrief kann man nun auf Hochdeutsch nachlesen.
D. Oepke lieferte nach dem Original nun auch die Fassung für "Ausländer" (sprich Nichtmecklenburger
 ---> hier weiterlesen

(21.03.2010) 
Langen Brütz 2010 - ein Wintermärchen ist zu Ende oder kommt es 2018 wieder?
Nun kommt er tatsächlich - der Frühling, unspektakulär und fast nicht mehr erwartet. Trotzdem, dieser Winter wird in Erinnerung bleiben, fast so, wie der von 1979.  Und - eines lässt sich mit Sicherheit sagen: Winterurlaub in LB - der Geheimtipp.


                                                                                                                              Langlaufzentrum in den Kritzower Alpen?

Unser Dorf hat alles was ein Wintersportort braucht - daher unsere Empfehlung:
Langen Brütz bewirbt sich um die Ausrichtung der olympischen Winterspiele 2018!  Sehen Sie die nachfolgenden Bilder, die sagen mehr als 1000 Worte: LB ist die Empfehlung für Olympia! Wirklich - oder?  Lassen Sie sich überzeugen     ---> Hier unsere Dokumentation!

(09.02.2010)
Endlich wieder ein Jubiläum:
675 Jahre Langen Brütz
In diesem Jahr feiert Langen Brütz sein 675-jähriges Bestehen, "ein Grund zum Feiern" sagten sich der Bürgermeister und eine Reihe von ausgewählten  Bürgern. Sie erarbeiteten ein Festprogramm, das im Entwurf jetzt vorliegt: Bitten lesen Sie hier die Details! Eine besondere Bedeutung soll einem Geleitbrief zukommen, der auf Plattdeutsch ebenfalls bereits vorliegt und hier schon mal zu lesen ist. Für 1€ Maut sollen Gäste die Motel oder Warnow überschreiten dürfen, um sich in LB wohl fühlen zu können.
 

 Wie viele echte Winter
gab es wohl in den letzten 675 Jahren?

 Geleitbrief
(zur vollen Größe bitte anklicken)


 

(23.09.2009)
"Misswahl"
unter erschwerten Bedingungen  -  Dorfpräsentation am Tag des Sperrmülls
     

Das hatte man sich eigentlich anders vorgestellt. Am 21. September sollte sich die Gemeinde Langen Brütz im Rahmen des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" der Jury des Landkreises im besten Lichte zeigen. Nun hatte selbiger Landkreis am selben Tag den von vielen heiß ersehnten Tag des Sperrmülls angesetzt.
   Bereits am Vortag begannen die Aktivitäten des Klarschiff-machens in und vor den Häusern. Abends dann der altbewährte Tauschhandel - Fahrzeuge im Schritttempo begutachteten die ausgestellten Waren. Die Einen holten sich Brauchbares heraus, die Anderen packten eigenen Müll dazu. Am Montag Morgen war das gesamte Gemeindegebiet von aussortierten Teppichen, alten Stühlen und Grobmüll aller Art übersät.
Ironie des Schicksals?
Die Entscheidung der Bewertungskommission kennen wir natürlich noch nicht, aber vielleicht hatte das Ganze ja auch sein Gutes. Immerhin demonstrierten die Einwohner an diesem Tag persönliches Engagement und  Reinlichkeitssinn, beides Faktoren die Punkte bringen sollten. Vielleicht wurde ja auch so manche echte Schmuddelecke vom ausgemusterten Sofa überdeckt und war für die Jury an diesem 21. September unsichtbar.
Also - kein Grund zur Beunruhigung - das klappt schon alles!

(22.09.2009)
Einspruch gegen die Sitzverteilung in der Langen Brützer Gemeindevertretung war erfolgreich.
Frank Beholz ist nun quasi Gemeindevertreter. Aber er darf noch nicht mitdiskutieren, geschweige  denn mitabstimmen. Warum das so lange dauert, kann keiner so richtig sagen.
Die Vorgeschichte dürfte bekannt sein: Nach der Kommunalwahl am 7.Juni 09 fühlte sich der Wahlausschuss des Amtes nicht in der Lage, die Sitze in der Langen Brützer Gemeindevertretung eindeutig lt. Wahlgesetz zu vergeben. So stimmte er darüber ab, und eine hauchdünne Mehrheit war dafür, einen Platz im Gemeinderat frei  bleiben zu lassen. Dagegen wurde von 2 Bürgern der Gemeinde bei diesem Wahlausschuss Widerspruch  eingelegt. (Die Details entnehmen Sie bitte dem Beitrag vom 22.6 09 auf dieser Seite.)
Auf diese Einsprüche gab es bis heute weder eine Eingangsbestätigung noch eine Antwort. Die eingeschaltete Rechtsaufsichtsbehörde in Parchim ordnete schließlich  die neue Verteilung der Sitze an – mit Herrn Beholz. Der Gemeindevertretung (alte Zusammensetzung) war es vorbehalten, über die neue Zusammensetzung abzustimmen. Obwohl es  eine eindeutige Zustimmung für Frank Beholz gab, lief die Gemeindevertretersitzung am 9.9.09 (!) trotzdem ohne seine aktive Mitwirkung ab. Der Bürgermeister konnte nicht sagen, ab wann dieser sein Mandat mit vollen Rechten würde aufnehmen können. Offenbar muss nun erst wieder der Gemeindewahlausschuss tagen, um die neue Sitzverteilung amtlich festzustellen.
    

Kommentar:
Die Geschichte um die Langen Brützer Sitzverteilung enthält einige Merkwürdigkeiten, über die der Beobachter sich nicht nur wundern, sondern auch ärgern kann. Das ist ein Stück absurdes Theater, das den Glauben an die Demokratie leicht zum Schwanken bringt:
Obwohl der Amtsleiter bereits 2 Tage nach der Wahl über die falsche Sitzverteilung informiert wurde, darf der Kandidat Frank Beholz  nach mehr als 3 Monaten in der Gemeindevertretung immer noch nicht mit Sitz und Stimme agieren. Es gab in der Zwischenzeit schon 2 Gemeindevertretersitzungen, in denen weit reichende  Beschlüsse ohne ihn verabschiedet wurden. So wurden beispielsweise die Posten und Ausschusssitze bereits alle vergeben, und der  umfassenden Erweiterung der Biogasanlage wurde zugestimmt. Der Außenstehende fragt sich besorgt, ob diese Beschlüsse  überhaupt gültig sind, oder ob alle Abstimmungen wiederholt werden müssen.
Neben der prinzipiellen Frage, ob ein Wahlausschuss über eine Sitzverteilung, (die sich doch aus dem Gesetz ergeben sollte), abstimmen kann, stellt sich eine weitere: Wie kann eine Gemeindevertretung darüber abstimmen dürfen, ob sie noch einen weiteren Abgeordneten in ihre Reihen aufnehmen will. Was wäre gewesen, wenn sie mit „nein“ abgestimmt hätte, obwohl die Rechtsaufsichtsbehörde etwas anderes vorgab?
Das Verblüffende daran ist, dass dieses Verfahren laut Gesetz so vorgeschrieben ist.
Wirklich wundern aber muss man sich darüber, das der eigentlich Betroffene, Frank Beholz, alles mit einer stoischen Gelassenheit hinnimmt. Vielleicht liegt es daran, dass er als Jurist längst weiß, dass die Zeit zwischen „Recht haben“ und „Recht bekommen“ sehr lang sein kann.

 

kwell       

 

(02.07.2009)
150 Jahre Kirche Langen Brütz - Kirchweihfest mit 3 Festtagen begangen

Mit 3 Festtagen wurde am letzten Juniwochenende der Kirchweihe vor 150 Jahren gedacht.
Bereits am Freitag Abend war die Kirche bis zum letzten Platz gefüllt gewesen, als Pastor i.R. Hans Schliemann einen Vortrag zur Geschichte der Kirche und des Dorfes hielt .
Am  Sonnabend war bereits am Vormittag Blechblasmusik zu hören: Der Zittower Posaunenchor wurde von Hagen Vetter mit dem Traktor zum Ständchenblasen durchs Dorf  gefahren. Abends gab es ein Flötenkonzert mit dem Ungarn Z.Jeney. Als bei der Vorstellung des Musikers an die Grenzöffnung vor 20 Jahren durch die Ungarn erinnert wurde, gab es spontanen Beifall. Am späten Abend, nach dem gemeinsamen Grillen,  wurde die Kirche erstmals angestrahlt.
Höhepunkt war der Festgottesdienst am Sonntag Nachmittag. Die Predigt hielt der Landessuperintendent Siegert aus Wismar. Anschließend traf man sich bei Kaffee und gespendetem, selbstgebackenen Kuchen im Langen Brützer Gemeindehaus.

 

     Zoltan Jeney aus Neustrelitz war Solist des Flötenkonzerts am Sonnabend. In einem ungewöhnlichen Konzert brachte er ein anspruchsvolle Programm von Bach bis Hindemith zu Gehör, das auch den Zuschauern einiges abverlangte. Er entstammt einer berühmten  ungarischen Musikerfamilie. Das Stück von B.Britten ist vom Komponisten direkt für Z.Jeney geschrieben worden.
       
     
 

Einer der zahlreichen Höhepunkte war der Augenblick am Samstag Abend, als die Kirche erstmals angestrahlt wurde.
Die Gemeindevertretung hatte dafür eine Summe von 2000€ bereitgestellt, so dass A.Vetter die Elektroarbeiten ausführen konnte. Künftig wird der Strahler  täglich zusammen mit der Straßenbeleuchtung eingeschaltet werdem. Damit wird das wohl attraktivste Gebäude des Ortes im wahrsten Sinne des Wortes ins rechte Licht gerückt..

   
 

  Kirche von innen (Altarraum mit Taufstein, Grabplatte und buntem Fenster --->)
Die Bänke reichten nicht, so dass Stühle zusätzlich aufgestellt werden mussten
      
   
   
 

Kirche von innen (nach dem Festgottesdienst)

  der Landessuperintendent Siegert verabschiedet sich von jedem Einzelnen (oben)
Kutsch-Shuttle zum Gemeindehaus mit Herrn Richter (unten)
 
     
 

 Posaunenchor Zittow mit einem Titel Oldtime-Jazz

   
 

           der Kuchen wurde von Gemeindegliedern selbst gebacken und gespendet (links)
Jung und Alt auf der Terrasse am Gemeindehaus bei schönstem Wetter (rechts)

       

Mehr über die Geschichte der Kirche lesen Sie bitte hier --->

 

(26.06.2009)
konstituierende Sitzung der neuen Gemeindevertretung mit Eklat: 1 Sitz bleibt leer
Am 24. Juni traf sich die neue Gemeindevertretung zu ihrer ersten Sitzung. Dabei stellte sich heraus, dass ein Sitz unerwartet unbesetzt bleibt, nachdem in der letzten Woche andere Signale aus dem Amt gekommen waren.
Amtsleiter Cordes informierte darüber, dass der Gemeindewahlausschuss des Amtes in einer art Kampfabstimmung so entschieden hatte.
 
Gegen diese Entscheidung war Widerspruch eingelegt worden. Die Gemeindevertreterin G.Hering stellte den Antrag, bis zur Klärung des Sachverhaltes die Sitzung zu verschieben. Die Mehrheit der Gemeindevertretung lehnte es jedoch ab, diesen Punkt auf die Tagesordnung zu setzen.

Hintergrund:
In Langen Brütz  gibt es durch die Wahl eine besondere Konstellation, die es in anderen Gemeinden des Amtsbereiches so nicht gibt, denn die Wählergemeinschaft "zwei Dörfer - eine Gemeinde" hat mit ihren 4 Kandidaten mehr als die Hälfte der Wählerstimmen auf sich vereinigt. Um das auch bei der Sitzverteilung widerzuspiegeln gibt es einen speziellen Absatz  im Kommunalwahlgesetz MV (§37), der es in sich hat. Er enthält  2 relevanten Aussagen:

(I)
"Erhält bei der Verteilung der Sitze nach Absatz 2 der Wahlvorschlag einer Partei oder Wählergruppe, auf den mehr als die Hälfte der Stimmenzahl aller nach Absatz 2 Satz 1 zu berücksichtigenden Wahlvorschläge entfallen ist, nicht mehr als die Hälfte der insgesamt zu vergebenden Sitze, so wird ihm von den nach Zahlenbruchteilen zu vergebenden Sitzen abweichend von Absatz 2 Satz 2 und 3 ein weiterer Sitz zugeteilt. "

(II)
"...In den ehrenamtlich verwalteten Gemeinden ist bei der Feststellung nach Satz 1, ob eine Partei oder Wählergruppe mehr als die Hälfte der Sitze entfallen ist, der Sitz des direkt gewählten Bürgermeisters bei der Partei oder Wählergruppe zu berücksichtigen, von der er zur Wahl vorgeschlagen ist"

Es galt also zu entscheiden, ob  der Wählergemeinschaft außer der Reihe ein entsprechender Zusatzsitz zusteht oder nicht. Dem Gemeindewahlausschuss gelang es offenbar nicht, eine eindeutige Antwort darauf zu finden. So kam es letztendlich zur Abstimmung darüber mit einer knappen Mehrheit.

Kommentar
Kann man sich so etwas vorstellen - über eine eigentlich so klare Sache, wie über eine Sitzverteilung, muss abgestimmt werden? Ergibt sich diese nicht zwangsläufig aus dem Wahlgesetz? Es bleiben eigentlich nur 2 Möglichkeiten: Entweder das Wahlgesetz ist zu kompliziert, oder es ist in seinen Aussagen nicht eindeutig. Beides spricht nicht unbedingt für das Wahlgesetz. Verlierer sind auf jeden Fall die Wähler, denn über 70 Stimmen für Herrn Beholz blieben unberücksichtigt.
    
Wenn man sich die Sitzverteilung im Detail ansieht, stellt man schnell fest, dass Satz (I) (siehe oben) aus dem Wahlgesetz erfüllt wurde, Satz (II) aber offensichtlich unter den Tisch gefallen ist. Um diesen Satz überhaupt in Anwendung bringen zu können, hätte vor der Wahl zur Gemeindevertretung die Bürgermeisterwahl ausgewertet werden müssen, mit allen Konsequenzen. Nach Annahme seiner Wahl hätte dieser seinen Platz  in der Gemeindevertretung zur Verfügung gestellt. Dann wäre die Sitzverteilung in der Gemeindevertretung  ohne Sonderparagraphen ganz normal abgelaufen und alle Sitze wären vergeben worden, ohne dass jemand hätte nachrücken müssen.  Mit 4 Sitzen (einschl. Bürgermeister ) hätte die Wählergemeinschaft  auch bei 7 Sitzen insgesamt die Mehrheit gehabt, bei 6 hat sie nun eine überproportionale  2/3-Mehrheit.
Ohne Not wurde hier offensichtlich ein Platz verschenkt.
Für den Fall, dass  der Gemeindewahlausschuss wegen eingegangener Widersprüche noch einmal über die Sitzverteilung abstimmen sollte, kann man den Mitgliedern nur zurufen:
            " Im Zweifelsfall für die Demokratie!
"

kwell    
 


(17.06.2009)

150 Jahre Kirche Langen Brütz 

2009 jährt sich zum 150. Mal der Tag der Kirchweihe für die Langen Brützer Kirche.
Dieses Ereignis soll mit 3 Festtagen in der Zeit vom 26.-28.Juni feierlich begangen werden.
Programm:
- Freitag, d. 26.Juni 09, um 19.30 Uhr -  Kirche Langen Brütz:
     "Geschichtliches zur Langen Brützer Kirche"  Vortrag von Pastor i.R. Hans Schliemann
- Sonnabend, d. 27.Juni 09
, um 19.30 Uhr - Kirche Langen Brütz
     Konzert mit Zoltan Jeney (Querflöte),   anschließend Grillen
     beim Eintritt der Dunkelheit wird die Kirche erstmals mit einem neu installierten
     Scheinwerfer angestrahlt werden
- Sonntag, d. 28. Juni 09, um 14 Uhr - Kirche Langen Brütz
     Festgottesdienst mit Landessuperintendent Dr. Siegert,
     parallel dazu Kindergottesdienst im Festzelt
     anschließend: Gemeindefest mit Kaffeetafel im Gemeindezentrum Langen Brütz.
     (um Kuchenspenden wird gebeten)

  Mehr über die Geschichte der Kirche lesen Sie bitte hier --->

  • (21.06.2009)  150 Jahre Langen Brützer Kirche:
    Arbeitseinsatz  - mehr als 30 Einwohner kamen
    In Vorbereitung der 150-Jahrfeier der Langen Brützer Kirche war vom Krichgemeinderat Zittow-Retgendorf zu  einem Arbeitseinsatz aufgerufen worden. Die Resonanz war erstaunlich groß, schließlich hat jeder am Sonnabend Vormittag an seinem eigenen Grundstück zu tun. Es wurde u.a. Unkraut beseitigt, der Zaun gestrichen und ein Kabelkanal ausgehoben und nach der Verlegung wieder zugeschüttet. Somit kann zu den Festtagen erstmals die abendliche Beleuchtung der Kirche erfolgen.
     

     

     


    Herr Knape war Organisator und Sponsor in einer Person; er hatte Farbe, Werkzeug und Getränke  besorgt, kochte Kaffee und teilte die Arbeit ein .

     
    Männerarbeit:: Verlegen des Kabels für die Anstrahlung der Kirche
       
       

       
    Unkrautbeseitigung zwischen den Steinen - nicht weniger anstrengend
       
         


       die fleißigen Helfer zum Gruppenbild formiert -
    doch es waren weit mehr Leute gekommen

     

     

(18.06.2009) Jedermann-Sportfest 2009 - Nicht vergessen!


(12.06.2009)
Sommerkonzertreihe beginnt diesjahr in Langen Brütz
Auch in diesem Jahr wird es wieder interessante und abwechslungsreiche Sommerkonzerte geben. Start ist in Langen Brütz am 27. Juni um 19.30 mit einem Flötenkonzert von Zoltan Jeney . Informationen über alle Konzerte finden Sie hier..
       
.
(09.06.2009) Langen Brütz hat gewählt:
Gunnar Weinke
gewann deutlich die Bürgermeisterwahl und wurde somit in seinem Amt bestätigt.
Für die Gemeindevertretung gab es einen deutlichen Sieg für die Wählergemeinschaft: "Zwei Dörfer - eine Gemeinde".
Die Wahlbeteiligung lag bei 64,1%. Das ist für Europa ein Spitzenwert, im Amtsbereich allerdings nur ein Mittelplatz irgendwo zwischen Pinnow mit 68,8% und Leezen mit nur 46,1%.
Weitere Details sehen Sie bitte auf der Wahlseite des Amtes: www.amt-ostufer-schweriner-see.de unter Wahlergebnisse.

 

(30.05.2005)
Frau oder Mann? Kritzower oder Langen Brützerin?
Erstmals Bürgermeisterduell
 

       

Gunnar Weinke aus Kritzow
Vermessungsingenieur

Gudrun Hering  aus Langen Brütz
Berufsschullehrerin

     

(Fotos v. 2006)

In diesem Jahr kommt es in Langen Brütz erstmalig zu einer wirklichen Auswahl des Bürgermeisters. Es gibt 2 Kandidaten für die Wahl am 7.Juni 2009. Frau Gudrun Hering aus Langen Brütz fordert den Amtsinhaber Gunnar Weinke aus Kritzow heraus. So spannend war es lange nicht:
2 Fragen stellen sich spontan:
Ist die Gemeinde reif für eine Frau?
Trauen sich die Langen Brützer, nach 3 Kritzower Bürgermeistern wieder jemanden aus Langen Brütz zu wählen?
Dieser echten Wahl ist eine hohe Wahlbeteiligung zu wünschen!
   
Für die Gemeindevertretung gibt es 8 Kandidaten:
SPD
  Gudrun Hering
  Diethelm Singer

Zwei Dörfer - eine Gemeinde
  Marco Dellin
  Helge Althaus
  Axel Cleff
  Gunnar Weinke

Einzelbewerber
 
Frank Beholz
  Siegfried Bondzio

   


(26.05.09)
BUGA - Außenstandort: Langen Brütz oder Kritzow oder Vorbeck?
Seit geraumer Zeit prangen 2 Schilder am Langen Brützer Ortseingang mit Hinweis auf den Buga-Außenstandort, eines unterhalb des Ortseingangsschild, das andere schräg gegenüber  - massiv befestigt, für die Ewigkeit gebaut. Doch in Kritzow selbst, am Standort des archäologischen Wanderweges verweisen die Hinweisschilder nach rechts in Richtung Vorbeck. Dafür steht in Kritzow das große Holzmonument "Naturpark Sternberger Seenland", das man eigentlich in Langen Brütz (z.B. da , wo jetzt das riesige Buga-schild steht) vermuten würde, denn hier ist ja schließlich der Beginn dieses Parks.

glossiert
Was steckt dahinter?
Angesichts dieses Schilder-Wirrwarrs fragt sich doch so mancher Kaffeesatzleser, warum solche Langen Brütz-Kritzower "Paradestücke" wie der archäologische Wanderweg und der halbe Golfplatz jetzt unter dem Namen "Erlebnisregion Vorbeck" vermarktet werden. Steckt vielleicht mehr dahinter? Ist das bereits der Vorbote einer neuen Idee? Waren jene Kräfte etwa wieder am Basteln, die bereits vor gut einem Jahr  Krizow nach Gneven und Langen Brütz nach Leezen "verkaufen" wollten? Jetzt eventuell mit der neuen Variante, Vorbeck  als Großgemeinde mit  Gneven, Godern, Kritzow und sogar Langen Brütz  als Ortsteilen?
Warum eigentlich nicht?  Möchte nicht jeder gern in einer richtigen Erlebnisregion wohnen?
                                                                                                                                                           
  kwell


 

(28.03.2009) Frühjahrsputz 2009   
Was wäre die Gemeinde ohne den Frühjahrsputz und all die gutwilligen  Bürger, die freiwillig fürs Gemeinwohl rackern?   Auch in diesem Jahr waren wieder etliche gekommen - vorneweg die Feuerwehr, die endlich einmal nach Herzenslust spritzen konnte, auch ohne Feuer.  Hier ein kleiner Rückblick:


Die Feuerwehr spritzte den Steg penibel ab, so dass Schmutz und Algen keine Chance mehr haben

Selten gesehen: Baumpflanzen mit dem Vorschlaghammer

Anbaden: Michael Krüger sprang ins Wasser um ein spitzes Werkzeug aus den Fluten zu holen; es war bei Ausbesserungsarbeiten hineingefallen und hätte zu Verletzungen führen können.


DSL -  jetzt auch in Langen Brütz - und wie die Telekom dafür wirbt
Was kaum noch einer für möglich gehalten hatte, ist nun Wirklichkeit geworden. Die Telekom hat sich tatsächlich dazu durchgerungen, auch Langen Brütz aus seiner Zweitklassigkeit zu entlassen und einen schnellen Internetzugang zur Verfügung zu stellen. Alle Interessenten sollten sich also bei der Telekom direkt melden und die Verfügbarkeit prüfen lassen.
(Tel.: 08003355222 oder Internet: www.t-home.de)
Übrigens: Von sich aus informiert die Telekom nicht über die neuen Möglichkeiten in  LB, wo man sich sonst doch kaum vor Werbeanrufen u.ä. retten kann - Im  Gegenteil: Ein Tag bevor  der Verfasser dieser Meldung seinen DSL-Anschluss in Betrieb nahm, kam ein Telekom-Anruf - mit dem Vorschlag, doch jetzt eine Telefon-Flatrate für ISDN  zu installieren, da an meiner Adresse doch kein DSL möglich wäre. Auf die Frage, aus welcher Telekom-Abteilung er denn stamme, wurde nicht geantwortet, sondern aufgelegt. Ein bunter Brief ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Es wurde
t-Home-Call-Basic /Univeral für 27,95€  (ohne DSL) im Monat empfohlen. 
Kommentar: Die Telekom hat aus ihrer nicht lange zurückliegenden Bespitzelungsaffäre gelernt: Jetzt weiß da wirklich keiner mehr, was der andere tut.                                            kwell

(13.01.2009) Eislauf-Volksvergnügen an der Badestelle am Cambser See
Eishockey - dafür ist Langen Brütz nicht unbedingt bekannt. Diesjahr ging es jedoch heiß her. Die erste Kältewelle seit langer Zeit machte es möglich. Aber auch Kinderwagen, Hunde und ein Schwan wurden gesichtet. Es fehlte nur der ultimative Glühweinverkaufsstand und - zum Glück - eine Autoverfolgungsfahrt samt Eiseinbruch a la Pfaffenteich.

 

kwell 09

Die Eisqualität war durchwachsen, von krisselig bis spiegelblank. Wer aufpasste, konnte jedoch herrlich übers eis flitzen. Für die nächsten Tage hat sich leider Tauwetter angekündigt. Also Vorsicht - besonders Kinder sind vor den Gefahren des Eises eindrücklich zu warnen
 

(25.09.2008) Erntefest 08
Auch in diesem Jahr zogen wieder bunt geschmückte Fahrzeuge - vom Rasenmäher über das klassische Pferdefuhrwerk bis zum großen Traktor - durch die Dörfer. Hier ein kleiner Ausschnitt  mit Fotos von W.Naszada

   

      
(28.06.2008) Ein Hauch von Ostseestrand am See

   

18 qm Kies  wurden aufgebracht

die ersten Kinder nutzen die neuen Möglichkeiten ohne große Worte

Vor Beginn der Hauptbadesaison wurde eine Kipperladung Kies an der Badestelle aufgeschüttet und an der Uferkante verteilt. In einer Gemeinschaftsaktion von jungen Eltern und Mitgliedern des Fördervereins Badestelle wurde erst der Uferbereich von Schilfresten und Schlamm befreit und anschließend der Kies aufgebracht. Die ersten Kinder nahmen  die neuen Möglichkeiten bereits wie selbstverständlich in Gebrauch. Für die Materialkosten kommt die Gemeinde Langen Brütz auf.

(26.06.2008) Sommerkonzerte in Zittow und Retgendorf
Auch in diesem Jahr wird es wieder interessante Sommermusiken in unserer Region geben. Start ist am 1.Juli um 20 Uhr in der Kirche Retgendorf mit Jazzchor und Band des Schweriner Konservatoriums. Am 23.August gibt es das 3. Zittower Musikfest -Termin vormerken! Alle Detailinformationen hier...

(30.03.2008) Frühjahrsputz 2008:  schlechtes Wetter - gute Laune 

     
 
  An der Badestelle herrschte wieder reges Treiben vor Beginn der neuen Saison. Mi t Kind und Kegel wurde geharkt, Müll gesammelt und die abgebrochene Anschlagtafel neu aufgestellt. Eine Baumpflanzaktion wurde vorbereitet, 4 Birken sollen einmal Schatten spenden, wenn wirklich wieder heiße Sommer kommen sollten. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, dem Klimawandel sei Dank.
     

(

14.03.2008) Landratswahl ohne Wahlkampf?
Am Sonntag ist Landratswahl und keiner weiß so recht, ob seine Stimme überhaupt erwünscht ist. Hat man es denn jemals erlebt, dass vor einer Wahl überhaupt keine Werbebotschaft im Briefkasten dazu lag, kein tolles Versprechen, keine Darstellung der eigenen Überlegenheit all den anderen Bewerbern gegenüber? Nur 2 Plakate an den Laternenpfählen in LB, wie sieht denn eigentlich der CDU-Kanditat aus -  oder ist es eine Frau? Ein einziges Bild wenigstens - das kann man als Wähler doch wohl verlangen. Ich könnte mich ja im Internet informieren, aber vielleicht ist das den Kandidaten gar nicht recht - ich käme mir glatt vor wie ein Spion, ein Polit-Stalker gar. - Nun, vielleicht will keiner diesen höchsten Job des Landkreises Parchim haben, weil der  wegen der geplanten Kreisreform ein Auslaufmodell sein könnte, ein "Landrat mit Verfallsdatum"?
Dazu sage ich nur eines: Ich gehe trotzdem zur Wahl       
                  KWELL

(13.03.08)
DSL tatsächlich auch in Langen Brütz?
Das Amt bietet spezielle Lösung an
Bisher gibt es im Amtsbereich und speziell in Langen Brütz eine 2-Klassengesellschaft bezüglich der Möglichkeit DSL zu empfangen. Die Einen (z.B. am Ende der Kleefelder Straße) bekommen es, die Anderen - und das ist die Mehrheit der Langen Brützer und Krizower - bekommen es nicht. Sie wohnen  zu weit (mehr als 5 km) vom Knotenpunkt in Cambs entfernt. Nun bietet das Amt eine Alternative über Funk (WLAN) an.
Im letzten Amtsblatt wurden die Einwohner aufgerufen, sich beim Amt zu melden
(Tel. 63221, E-Mail: info@amt-ostufer-schweriner-see.de), falls sie an dieser Speziallösung Interesse haben sollten. Angeboten wird eine Variante, die 3-fache DSL-Geschwindigkeit absichern soll ( 3 MBit/sec Download, 560 KBit/sec Upload).
Folgende Kosten fallen für den Nutzer an:
   -einmalige Anschlußgebühr :59,95€, 
   -monatliche Flatrate (ohne Telefon): 24,95€ (Privatkunden), 33,95€ (gewerbliche Kunden)
   -einmalige Leihgebühr für Antennenkomponente: ca. 79€
Geplant ist eine Informationsveranstaltung durch das Amt Ostufer.

Ist dies die langersehnte Alternative für die von der Telekom vernachlässigten und offenbar uninteressanten Internetnutzer im ländlichen Bereich? Zu hoffen wäre es natürlich, aber es bleiben  auch Fragen:
  -Kann der Empfang für jede Wohnlage abgesichert werden oder wird es die berüchtigten Funklöcher geben?
  -Bekommt man wirklich jederzeit die versprochene 3-fache DSL-Power?
  -Mit welcher Strahlenbelastung ist zu rechnen?
  -Wird es genügend Interessenten geben, damit sich die Sache für das Amt lohnt?
  -Wann wird das System überhaupt nutzbar sein?
  
Es ist jedem  Interessenten zu empfehlen, sich beim Amt melden und dann auch die brennenden Fragen zu stellen. Eine andere akzeptable Lösung scheint derzeit jedenfalls nicht in Sichtweite zu sein

                                                                                                  KWELL

(12.03.2008) 
FSV Langen Brütz wählte neuen Vorstand
Auf der Mitgliederversammlung 2008 des Sport- und Freizeitvereins Langen Brütz e.V. (SFV)  wurde am 25.1. Friedhelm Vetter zum neuen Vorsitzenden gewählt. Frank Lehn war nach 9 aktiven Jahren nicht mehr zur Wahl angetreten. Weiterhin wurden in den Vorstand gewählt: Axel Cleff (Stellvertreter), Michael Freibe (Kassenwrt), Thomas Witte und Horst Rickert.
Der SFV feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. 
Hier eine kurze Übersicht über die geplanten Veranstaltungen dieses Jahres:

20.März 08 Preisskat  
17. Mai 08 Frühjahrsradwanderung  
23. Mai 08 kleines Abendsportfest  
21. Juni 08 Jedermann-Sportfest  
6. September 08 Teilnahme am Erntefest  
13. September 08 Herbst-Radwanderung  
3. Oktober 08 Drachensteigen  
15. November 08 Sportlerball des SFV zum 10-jährigen Jubiläum  
28. November 08 Weihnachtsbasteln  
26.Dezember  08 Preisskat  

Details lesen Sie bitte auf der Homepage des SFV  nach!
 

 
  Winter 2008
wieder einmal schneearm und meist grau: doch es gab ein paar sonnige Ausnahmetage. Machen Sie eine virtuelle Winterwanderung durch unsere wunderbare Landschaft!
 
 

 
 

der Fuß des Riesen - zu finden an der Warnow bei Karnin

 

 

 

(18.9.07) Erntefest 07 - eine Rückschau
Das Erntefest 2007 war dank der vielen Mitmacher und Vorbereiter wieder ein echtes DorfereignisHier ein paar Eindrücke:

 Ernteumzug durchs Wohngebiet

Kinderspiele mit dem Förderverein Badestelle


Die Schweriner Volkszeitung schrieb folgenden Beitrag:

Erntekrone zog ins Festzelt ein

SVZ vom 03. September 2007 | von Carola Mackowiak

Erika und Harry Richter auf ihrem geschmückten Wagen.
Sie gehören zum Langen Brützer Erntefest wie die Krone.
(Foto: Mackowiak)

LANGEN BRÜTZ - Bei den Langen Brützern ist das Erntefest Vereinssache. Ob Senioren, Reiter und Kutschfahrer oder Freizeitsportler, viele der 560 Einwohner haben sich in Gemeinschaften zusammengeschlossen. Auch ein Badestellenverein bereichert das Dorfleben und natürlich die Feuerwehr. Sogar die Boßelfreunde aus dem benachbarten Brahlstorf fühlen sich zu den Langen Brützern hingezogen und reihten sich auch am Sonnabend in den Umzug der bunt geschmückten Wagen ein.
Vornweg chauffierte Landwirt Fritz Hanuschek mit seinem Trecker die Erntekrone durch die Gemeindedörfer Langen Brütz und Kritzow. Zwei Stunden dauerte es, bis die Festgesellschaft mit ihren acht Gefährten und zwei Reitern vor dem Zelt am Badestrand ankam. Mittendrin waren auch wieder Erika und Harry Richter zu entdecken. Die 71-Jährigen gehören zum Langen Bützer Ernte-Fest-Urgestein, war von Hannelore Hoch zu erfahren. Sie ist eine der Frauen, die tagelang an der prächtigen Erntekrone flochten, sie he rausputzten und erst kurz vor dem Umzug mit frischen Blumen bestückten. Stolz zeigte die Frau vom Seniorenverein auch die 23 Kuchen, die auf die Gäste warteten und an denen das "ganze Dorf " mit gebacken hatte. Über den Kaffeetischen schwebte dann auch bald die Krone, die Allhard Vetter und Bodo Ellermann vom Wagen ins Zelt schleppten und mit vereinten Kräften, u. a. denen von Bürgermeister Gunnar Weinke unters Zeltdach zogen.
Allhard Vetter ist übrigens auch ein ganz wichtiger Langen Brützer Erntefest-Mann. Als berufener Bürger in der Gemeindevertretung koordiniert er die Aktivitäten der Vereine und sorgt so dafür, dass alles rechtzeitig und nichts doppelt getan wird. Namen von besonders fleißigen Helfern sind ihm aber nicht zu entlocken. Nicht, dass er sie nicht wüsste: "Ich habe einfach Sorge, jemanden zu vergessen, und das hat hier niemand verdient." Aber Richters, ja die sollte man schon nennen, meint auch er.
Seit Anfang der 1960er Jahre gehören sie zum Langen Brützer Festgeschehen wie die Krone zur Ernte; anfangs als Mitglieder des Dorfklubs, später im Reit- und Fahrverein und bei den Senioren.
Aber nicht nur für das ältere Semester war am Wochenende in Langen Brütz bestens gesorgt. Der Sportverein lud die Kinder zu Spielen ein, die Reiter zum Reiten, die Feuerwehr zum Mitfahren in ihrem Auto. Tanzabend, Lagerfeuer, Preisskat, Frühschoppen hoben ebenfalls die Erntefeststimmung.

 

 Reiterinnen: schön anzusehen

Leiter-Wagen
                                           
Fotos: W.Naszada(4)

(10.07.07) DRK teilt mit
Die Wasserwacht ist von Fr-So 12:00 - 18:00 Uhr am Cambser See in Langen Brütz
und ab den Ferien (16.07.07 - 31.08.07) in der Zeit von 13:00 - 18:00 Uhr.

                                                                   Foto: Kinder präsentieren ihre "Seepferdchen"
Schwimmkurse:

16.-20.07.07     (Mo – Fr)     10:00 – 13:00 Uhr
23.-27.07.07     (Mo – Fr)     10:00 – 13:00 Uhr
06.-10.08.07     (Mo – Fr)     10:00 – 13:00 Uhr
13.-17.08.07     (Mo – Fr)     10:00 – 13:00 Uhr
20.-24.08.07     (Mo – Fr)     10:00 – 13:00 Uhr

Anmeldung bei den Rettungsschwimmern     oder unter Tel.Nr.: 0172/7616455 Kinder ab 6 Jahre

30,00 Euro zzgl. 3,00 Euro Prüfgebühr

(19.06.07) Jedermann-Sportfest  diesjahr erstmals mit Minitriathlon
Das Jedermann-Sportfest des SFV Langen Brütz fand in diesem Jahr an einem Sonntag statt - bei schönstem Strandwetter. Trotzdem gab es eine nicht kleine Zahl von Sportbegeisterten, die sich ihre Teilnahme nicht nehmen lassen wollten. Erstaunlich groß war die Anzahl der Kinder, das lässt hoffen. Alles war sehr gut organisiert , erfreulich, dass auch die anderen Langen Brützer Vereine in die Vorbereitung mit einbezogen waren - das erhöht natürlich das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb des Ortes. So gab es Kuchen vom Seniorenverein, der Reit- und Fahrverein organisierte ein Kinderreiten, der Förderverein Badestelle führte den ersten Langen Brützer Minitriathlon durch, den die Feuerwehr absicherte.
Fazit: eine gelungene Veranstaltung, der in Zukunft noch mehr Teilnehmer zu gönnen wären.

     Eröffnung des Sportfestes durch die Organisatoren F.Lehn und H.Rickert des SFV Langen Brütz
    

Die Zahl der teilnehmenden Kinder war erfreulich hoch

Vor dem Start: Beim ersten Langen Brützer Minitriathlon  mussten die Teilnehmer zum Ufer schwimmen (oder waten), hoch zum Parkplatz laufen und mit dem Fahrrad zum Bolzplatz fahren.
   

hochsommerliches Badewetter (dazu an einem Sonntag) hielt glücklicherweise  nicht alle  Langen Brützer von der Teilnahme
(und vom Zuschauenen) ab

Spannung vor der Siegerehrung

 F. Lehrn nimmt die Siegerehrung vor

   (12.9.06) Erntefest 2006
Auch in diesem Jahr fand das Langen Brützer Entefest mit Laternenumzug, Ernteumzug Kaffeetrinken, Erntetanz und Preisskat wie gewohnt statt. Hier ein paar Bilder vom Ernteumzug: (Fotos:  W.Naszada)

(04.07.06) Neues von der Badestelle
Der Sommer ist gekommen und es kann wieder wie in den vergangenen Jahren an der unglaublich schönen Langen Brützer Badestelle  sicher, kostenlos und zeitlich uneingeschränkt gebadet werden. Nach Willen des Fördervereins Badestelle LB  soll das auch so bleiben. Die Gemeindevertretung hatte in  ihrer Sitzung vom 12.Juni beschlossen, die Badestelle an den Förderverein zu verpachten. Nach Abschluss eines Pachtvertrages wird dann der Förderverein für die Badestelle verantwortlich sein.  In Vorgriff darauf wurde mit der Wasserwacht des DRK Parchim bereits unbürokratisch eine Vereinbarung getroffen, die Badestelle wie in den vergangenen Jahren zu festgelegten Zeiten (ab 23.6.06  Fr/Sa/So 12-18 Uhr, 10.7.-31.8.06: 13-18 Uhr ) abzusichern.  Auch Schwimmkurse werden wieder  angeboten. (Termine siehe -->hier)

(10.05.06) Jedermann-Sportfest 2006
Am 10.6. fand wieder das beliebte Sportfest des Sportvereins statt. Bei bestem Wetter konnte das gute Ergebnis des letzten Jahres (43 Teilnehmer) noch verbessert werden. Alles war perfekt organisiert. Interessante Sportarten, die leider noch nicht alle olympisch sind, luden auch absolute Laien dazu ein, sich voll zu verausgaben. Hier ein paar Impressionen:

   
 

 

 

 
   
 

 

 

 

kwell

(05.06.06) "Förderverein Badestelle Langen Brütz" gegründet
Am letzten Dienstag im Mai gründeten Langen Brützer Bürger den Förderverein Badestelle Langen Brütz.
Erste Gespräche mit der Gemeindevertretung sind bereits vereinbart. Rainer Hering wurde zum Vereinsvorsitzenden gewählt. Hier sein erstes Statement:

"Am 30.Mai 2006 um 19.01 Uhr haben 18 Langen Brützer den “Förderverein Badestelle Langen Brütz“ ins Leben gerufen.
Zufällig war der Kranich - wie auch bei Winstongolf - Symbol für das Anliegen des Vereins:  NATURNÄHE - SCHUTZ DER NATÜRLICHEN UMWELT…. .
Neben den  Gründungsmitgliedern - aus deren Mitte sieben Vorstandsmitglieder und zwei Revisoren gewählt wurden - waren zahlreiche weitere interessierte Bürger, darunter auch zwei  Gemeindevertreter als Gäste, anwesend und diskutierten über den Satzungsentwurf.
Mit diesem neuen Verein wird ja nun die „Vermarktung“ der idyllischen Badestelle vom Tisch sein.
Dies hofft im Namen des „Förderverein Badestelle Langen Brütz“

                         Rainer Hering als Vorsitzender.

  "

(03.06.06) Waldglasmuseum in Langen Brütz
Wie die SVZ vom 2.6.06 berichtet, wird am 3.6.06  um 13 Uhr nahe des Landhauses Bondzio  vom Verein "Mecklenburgisches Waldglasmuseum" eine gleichnamige Ausstellung eröffnet. Darin wird an die vier Kritzower Waldglashütten erinnert, die hier im 17. und 18. Jahrhundert produzierten.

(09.05.06) Projekt Kirchsteig - ein neues Highlight für Langen Brütz
am 23.4.06 rief der Verein "Warnow-Richenberger Land e.V." zu einer Wanderung entlang des historischen Kirchsteigs von Karnin nach Langen Brütz auf. Gut 20 Leute erlebten den Gang auf einem vergessenen Pfad durch eine wunderbare Landschaft --> Lesen Sie hier weiter
Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Weg zum öffentlichen Wanderweg zu machen. Dafür hat er ein Projekt erarbeitet, das -->hier  in Auszügen vorgestellt wird.
In der Nähe von Karnin gab es einst das Richenberger Schloss, auf dem der zweite Pribislaw lebte. Der Verein ist  dieser sagenhaften Burg auf der Spur. Lesen -->hier den geschichtlichen Hintergrund, aufgeschrieben von Herbert Remmel.


(11.5.06) 40 Jahre Reit- und fahrverein Langen Brütz

Hagen Vetter in Aktion (links)
Die Sieger präsentieren sich(unten)

 
Am 6. Mai fand - wie bereits angekündigt - das Reitfest anlässlich des 40. Jahrestages statt. der Pferdegott spielte mit und die Besucher auf dem Reitplatz konnten bei idealem Wetter anspruchsvolle Reitwettbewerbe erleben. Am Vormittag waren die Dressurreiter zu sehen, am Nachmittag fanden die Springkonkurrenzen statt. Reiterspiele lockerten auf und ließen keine Langeweile entstehen. Getränke und Imbiss waren organisiert und die Mitglieder des Vereins demonstrierten den Besuchern auch, dass sie nicht nur etwas von Pferden verstehen, sondern auch wunderbaren Kuchen backen können. Der Tag auf dem Reitplatz war sehr erfolgreich und Hagen Vetter
 - Vorsitzender des Vereins - hat die Absicht geäußert, dies zu einer Tradition werden zu lassen.
 

20 Uhr lud der Verein zum Reiterball in das Glasmuseum ein. Leider kamen die Gäste sehr zögerlich, so dass der offizielle Beginn um eine Stunde verschoben wurde, damit die engagierten Saxophonspieler nicht vor "leeren Rängen" spielen mussten.  Diese aber gaben dem Abend einen würdigen Rahmen. (Der Reiterhof Vorbeck wollte sie gleich für eine weitere Veranstaltung verpflichten). In gereimter Form hat Frau Hering die Laufbahn des Vereinsdargestellt.
Herr Vetter würdigte noch einmal langjährige Mitglieder, die mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen des Landessportbundes geehrt wurden. Goldehrung erfuhren Frau und Herr Richter und Herr Kobrow. Der DJ stellte sich gut auf das gemischte Publikum ein, so dass alle tänzerisch auf ihre Kosten kamen.

 alte Hasen am Rande des Geschehens


Es war ein gelungenes und gut organisiertes Fest, das leider nur etwa 60 Besucher hatte.

Text und Fotos G.Hering
 

 

(01.05.06)  Reitverein Langen Brütz wird 40
Der Reit- und Fahrverein Langen Brütz e.V. lädt ein zum Reitertag anlässlich des 40-jährigen Bestehens am 6.5.06 Uhr ab 8 Uhr auf dem Reitplatz Langen Brütz  (Richtung Kritzow)
Programm:

  • Dressur

    • 8 Uhr Klasse E Aufgabe E4

    • ca. 10 Uhr Klasse A Aufgabe A5

  • Springen

    • 12.30 Uhr  Klasse E mit Stechen

    • 14 Uhr  Klasse A mit Stechen

    • 16 Uhr  Stafettenspringen mit Gertenübergabe

    zwischen den Prüfungen ist für Abwechslung gesorgt, lassen Sie sich überraschen.

    Für das leibliche Wohl ist gesorgt
       

  • Abendveranstaltung ab 20 Uhr in der Scheune des Landhauses Bondzio
    Karten mit kleiner Tombola auf Nummer der Eintrittskarte können bereits während des Tages bei der Turnierleitung gekauft werden

Reit- und Fahrverein Langen Brütz e.V.

(15.04.06) Badestelle zum Zweiten! – Ist das die Wende?

Wie die SVZ vom 12.4.06 berichtete, hat die Gemeindevertretung Langen Brütz vorerst die Entscheidung über die Vergabe der Badestelle vertagt. Stattdessen sei vorgesehen, eine Lösung in Zusammenarbeit mit der Initiativgruppe „Langen Brützer Bürger“, die sich im Ergebnis der letzten hitzigen Einwohnerversammlung gebildet hatte, zu finden.
Vorausgegangen war eine spannungsgeladene Bürgerfragestunde vor der regulären Gemeindevertretersitzung am 10.4.06, zu der mehr als 60 Langen Brützer erschienen waren. Auf Antrag der Gemeindevertreterin G.Hering wurde der Tagesordnungspunkt 5 „Badestelle“ vorgezogen und den Einwohnern ermöglicht, nach Vorstellung zweier weiterer Bewirtschaftungskonzepte, Fragen zum Thema zu stellen und Vorschläge zu unterbreiten.
Der Bürgermeister stellte die Situation mit der schwierigen Finanzlage noch einmal dar. Er erklärte, dass die Bedingungen für die Betreiber der Badestelle neu definiert wurden:

  • nur 3 Großveranstaltungen (einschl. Osterfeuer und Erntefest)

  • Veranstaltungen max. bis 3 Uhr, wobei das Amt die Verlängerung der Sperrfrist zu genehmigen hätte

  • Gewährleistung des Erntefestes mit kostenlosem Festzelt

  • Vertrag vorerst nur für 1 Jahr

Weiterhin zitierte er aus einem Artikel der KSA (Kommunaler Schadensausgleich), in dem Richtlinien zu Verkehrssicherungspflichten an Seen und Teichen dargestellt werden. Dabei ging  G.Weinke ebenso wie der anwesende Bauamtsleiter Bierbrauer-Murken davon aus, dass die Badestelle Langen Brütz in die Rubrik „eingerichtete oder betriebene Badestellen“ einzuordnen ist. Für diese Rubrik ist eine Badeaufsicht erforderlich. Die Gemeindevertreterin Gudrun Hering wies allerdings darauf hin, dass auch eine Einordnung in die Rubrik „Badestelle mit regem Badebetrieb“ möglich sein müsste. Dann wäre eine Badeaufsicht nicht gefordert und ein  Schild mit der Aufschrift „Baden auf eigene Gefahr – keine Badeaufsicht“ ausreichend. Die Frage, unter welchen Umständen diese Einordnung zutreffend wäre, scheint für die Höhe der  anfallenden Kosten offenbar entscheidend zu sein. Dazu stellte eine Bürgerin die Frage, was denn genau „schönes Wetter“ wäre? (Bei schlechtem Wetter kann die Wasserwacht offenbar „zu Hause“ bleiben)

Michael Krüger meldete sich zu Wort und wies auf die Gründung der  Initiativgruppe „Langen Brützer Bürger“ hin, die 179 Unterschriften zu ihrem Aufruf „Badestelle ‚ja’ – Großveranstaltungen ;nein’„ gesammelt hatte. Diese Unterschriftslisten wurden dem Bürgermeister übergeben. Anschließend verlas Regina Sommer das Grundsatzpapier dieser 12-köpfigen Initiativgruppe. Darin wird der Gemeindevertretung Begleitung und Unterstützung bei der Suche nach einer einvernehmlichen Lösung für die Badestelle angeboten, wenn der Erhalt der Badestelle mit dem einem Gewinn für die Dorfgemeinschaft verbunden ist und auf Großveranstaltungen mit all ihren unerträglichen Belästigungen weitestgehend verzichtet wird. Weiterhin wird in dem Papier angekündigt, dass im Falle einer nicht zustande kommenden Lösung die Gründung eines  Fördervereins „Badestelle“ vorangetrieben würde. Forderungen nach generell kostenlosem Badevergnügen wurden, anders als in der Zeitung vermeldet; nicht erhoben.

Danach verlas Herr P.Dehmel seinen offenen Brief an den Bürgermeister, (er war  auf dieser Seite im Wortlaut zu lesen), in welchem er seine Ablehnung von Großveranstaltungen klarstellte und davor warnte, mit der Badestelle ein Kleinod des Dorfes aus der Hand zu geben..

Nun .stellten sich die beiden neuen Bewerber um die Badestelle vor:

  • Firma Eggert aus Lübtheen (Veranstaltungstechnik), bekannt durch Großdiscos an der A24

    • die geänderten Forderungen des Bürgermeisters würden erfüllt, Sicherheit gewährleistet und für Ordnung im Ort gesorgt

    • Jahreskarten: 25€ für Kinder, 50€ für Erwachsene, weiterhin Familienkarten und Tageskarten  (allgemeines Raunen im Saal, Zwischenrufe: “das ist zu viel..“)

    • Öffnungszeiten von 10 bis 20 Uhr – sonst geschlossen

    • 3 Großveranstaltungen

  • Gebr. Erdmann ( junges Unternehmen aus Langen Brütz )

    • Hauptaugenmerk auf Bewirtschaftung, (Kiosk; auch abends bei gutem Wetter mal ein gemütliches Bierchen oder Glas Wein trinken),

    • evtl. Bootsverleih,

    • Schaffung einer überdachten Terrasse

    • Veranstaltungen in kleinerem Rahmen, angepasst an Langen Brützer Verhältnisse, z.B. Durchführung eines Kinderfestes am Kindertag, Durchführung des Hofseefestes in Kritzow

    • Zugang zum See  auch frühmorgens und spätabends gewährleistet

    • Zusammenarbeit mit einem Förderverein erwünscht

Anschließend wurde die Diskussion freigegeben. Es zeigte sich, dass Großveranstaltungen auf ganzer Breite abgelehnt wurden. G.Oepke warnte vor einem Parklatzchaos. Außerdem gab es die klare Forderung, dass der ungehinderte Zugang zum See, es gibt außer der Badestelle keinen weiteren,  gewährleistet werden müsse. Es wurde mehrfach die Frage gestellt, ob eine Verpachtung überhaupt notwendig wäre und eine Minimalvariante analog Kritzow nicht ausreichend sei.. Dr. Wadow empfahl, sich für Entscheidung Zeit zu lassen und dann gleich eine längere Pachtzeit ins Auge zu fassen. Auch auf die Folgen für die Tierwelt, sowohl im nahe gelegenen Naturschutzgebiet als auch in den Stallanlagen, wurde hingewiesen.
Zur Frage nach dem Osterfeuer erklärte G.Weinke, dass es an die Firma Eggert vergeben worden sei.
Die Diskussionen wären sicher noch lange so weiter gegangen, aber die Gemeindevertretung hatte noch einen anstrengenden Sitzungsabend vor sich, so dass die Fragestunde beendet wurde.
Wie geht es nun weiter? In der SVZ lasen wir, dass dem Bürgermeister ein Förderverein am liebsten wäre. Da mag sich so mancher verwundert die Augen reiben.

kwell

 

(8.4.06) in eigener Sache: Gästebuch leidet unter "Spam"
Leider ist unser Gästebuch seit Wochen Angriffsziel diverser Spam-Einträge, die es für ernstgemeinte Einträge fast wertlos machen. Trauriger Höhepunkt war der letzte Freitag, wo es dazu kam, dass alle Einträge gelöscht wurden. Es musste eine Sicherung der Vortage wieder eingespielt werden, so fehlen nun leider ein paar "echte" Einträge. Dafür möchte ich mich als Webmaster entschuldigen. Ich schlage Ihnen daher vor, Ihre Beiträge, die nach wie vor sehr willkommen sind, alternativ an folgende E-mail-Adresse zu schicken :
Diese Beiträge werden dann hier veröffentlicht.

(24.03.06) 
"Sonnenschein" für Langen Brütz
Turbulente Einwohnerversammlung zum Thema "Zukunft der Badestelle am Cambser See"
Wer sehnt  sich bei  diesem langen Winter nicht nach ein wenig Sonnenschein?
Doch - muss es „Fredi-Sonnenschein“ sein, ein Investor, der an der beliebten Badestelle Großveranstaltungen durchführen möchte und dafür bereit ist, die Badestelle zu bewirtschaften?
Diese Frage wurde am Montag Abend in einer turbulenten Einwohnerversammlung mit vielen Emotionen diskutiert. Ca. 50 Einwohner aus Langen Brütz und Kritzow wollten erfahren, wie es an der Badestelle weitergehen soll.

  Die Perspektive: ..alles eitel "Sonnenschein" ?...  
   
  "Dieses Naturbad wird Langen Brütz zu dem machen, was es verdient zu sein: Ein Meisterstück" (Originaltext: F.Kriebel)
 
 

Zu Beginn stellte Bürgermeister Gunnar Weinke die Situation der Gemeinde mit seiner komplizierten Haushaltslage dar. Die Finanzierung der Badestelle mit den laufenden Kosten für die Werterhaltung der Steganlage, die allerdings in sehr gutem Zustand sei, und die sommerliche Betreuung durch die Wasserwacht (4200€) übersteige die Möglichkeiten der Gemeinde. Da komme es gerade recht, dass es jetzt das Angebot eines Investors für genau diese Badestelle gibt. Diesem Investor, Fred Kriebel, Inhaber des Unternehmens „FREDYSONNENSCHEIN“, erteilte Gunnar Weinke nun das Wort, um sein Konzept vorzustellen.

Fred Kriebel begann seinen Vortrag mit Streicheleinheiten für die Langen Brützer, in dem er die Schönheit des Ortes, der Landschaft und speziell des Freibades in den höchsten Tönen lobte. Es sei allerdings heruntergekommen, doch unter seiner Obhut würde er das Naturbad, und damit  Langen Brütz, zum Meisterstück machen.
            (Die ersten Zwischenrufe: „ das ist es schon!“)
Geplant wäre Folgendes:

  • Bewirtschaftung des Freibades

  • Sanierung der sanitären Anlagen

  • Absicherung der Badeaufsicht

  • 800€ für den Sportverein

  • Eintritt für die Badebesucher (1€ für Erwachsene ab 14 Jahren, „Kleinwüchsige“ frei)

  • Durchführung von 4-6  Großveranstaltungen mit geschätzten  2000 Teilnehmern an ausgesuchten Abenden.

Begleitet wurde seine Rede durch markige Sprüche, sinngemäß etwa

  • "Dieses Naturbad wird Langen Brütz zu dem machen, was es verdient zu sein: Ein Meisterstück"

  • „Wir sind nicht die Größten, wir sind die Besten

  • „man kann nur das Mögliche erreichen, wenn man das Unmögliche probiert“

  • „von Zeit zu Zeit braucht es Visionäre und Spinner...“

Anschließend eröffnete G. Weinke die Diskussion, die man nur als sehr lebhaft, kontrovers und teilweise sehr emotional (bis zum Versagen der Stimme) bezeichnen kann. Besonders die angekündigten Großveranstaltungen riefen massive Proteste hervor: Die Ängste richteten sich vor allem auf folgende Punkte:

  • nächtelanger Lärm durch laute Musik und mehr als 1000 Autos,

  • Probleme durch wild parkende Autos im gesamten Ort,

  • beschränkter Zugang zur Badestelle außerhalb der Öffnungszeiten

 Mehrfach wurde geäußert: „ Das ist für Langen Brütz eine Nummer zu groß
„Warum gab es keine Ausschreibung für dieses wichtige Projekt?“

Der Investor versuchte, die Bedenken zu zerstreuen, es würden alle Lärmschutzauflagen eingehalten, die Badestelle bleibe morgens und abends offen, Ordnungskräfte würden für Sicherheit sorgen.

Der ehemalige Bürgermeister knüpfte das Schicksal der Badestelle an die Existenz der Wasserwacht: Ohne Wasserwacht keine Badeanstalt, ohne Badeanstalt in Zukunft kein Steg - der müsse dann irgendwann abgerissen werden.

Diese Meinung wurde insofern infrage gestellt, als die Wasserwacht ja nur an ausgewählten Tagen zu begrenzten Tageszeiten vor Ort wäre. Dies impliziert die Frage, wie denn an den restlichen Tagen und Stunden des Sommers die Sicherheit gewährleistet wird.

Eine junge Frau stellte folgende Frage: "Würde sich die Lage ändern, wenn privat oder von Sponsoren 4000€ für die Kosten der Badestelle aufgebracht würden?"
 Der Bürgermeister bejahte dieses. Ein leiser Zwischenruf: „Wir gründen einen Förderverein.“

Ein Langen Brützer gab zu bedenken, dass der Pächter bei möglichen Beschädigungen an der dem Objekt dazu gezwungen wäre, die Badestelle außerhalb der Öffnungszeiten doch abzusperren.

Mit voranschreitender Zeit traten die Befürworter unter den Einwohnern auf den Plan. Sie hoben hervor, dass endlich mal einer den Mut aufbringen würde, etwas zu unternehmen, man solle ihm eine Chance geben. (Auffällig war, dass diese PRO-Stimmen mehrheitlich aus Kritzow, das von möglichen negativen Folgen kaum betroffen wäre, stammten.)
 Schließlich wurde bekannt, dass es noch einen 2. Bewerber um die Badestelle gibt. Der Bürgermeister gab zu Verstehen, dass er wegen der Kürze der Zeit dazu noch nichts sagen könne, eine weitere Einwohnerversammlung würde es dafür jedoch  nicht geben. Allerdings sicherte er zu, dass in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen dieses neue Konzept für alle Einwohner öffentlich vorgestellt werde.

Das Thema wurde gewechselt und einige spezielle Fragen zu Langen Brützer Detailproblemen, etwa zur Bereitstellung eines Schrottcontainers in Kritzow und zum verwahrlosten Zustand der alten Mühle in Langen Brütz (G. Weinke: „..das ist ein Fall fürs Ordnungsamt und die Polizei..“) gestellt.

Die abschließende Frage: „Wie lange soll denn so eine Großveranstaltung von ‚Fredisonnenschein’ dauern?“ wurde nicht beantwortet, das Thema war bereits abgeschlossen

Kommentar:

Langen Brütz ist ein Paradies – beinahe - , es fehlt nur eins: „Fredi-sonnenschein“.
Diese Botschaft wollte Fred Kriebel vermitteln. Ob sie ankam, darf bezweifelt werden! Die Ablehnungsfront war nicht überhörbar, zu viele Fragen blieben offen. Sicher ist, dass etwas für die Badestelle getan werden muss. Sind aber alle Alternativen geprüft? Ist ein Erhalt der Badestelle wirklich nur durch Massenveranstaltungen mit all ihren Belästigungen denkbar? Sollte es bei einem Haushaltsvolumen von 302.600€ im Verwaltungshaushalt und 275800€ im Vermögenshaushalt nicht möglich sein, 4000 € aufzubringen? Angesichts der konträren Meinungen verbietet  sich eine Lösung im Hau-Ruck-Verfahren. Die Bürger haben ein Recht darauf, dass ihre Ängste ernst genommen werden. Daher ist nur eine Variante akzeptabel, die im Konsens mit den Betroffenen erzielt wird. In Gesprächen nach der Versammlung wurde deutlich, dass die Einwohner zur aktiven Mitarbeit bereit sind.
Eines darf es jetzt nicht geben: Eine Entscheidung unter Zeitdruck!

kwell

 

(7.7.05) Weicheres Wasser für Langen Brütz
Seit Tagen geht ein Gerücht um: Langen Brütz soll sein Wasser demnächst vom Wasserwerk Pinnow bekommen, psst!, das ist noch geheim, nicht weitersagen. - So sprach es sich natürlich in Windeseile rum. Und es stimmt tatsächlich. Ein Anruf beim Zweckverband schaffte Klarheit: Seit gut 14 Tagen gibt es dieses Wasser hier bereits. Es hat eine Wasserhärte von 16 Grad deutscher Härte, das Kleefelder Wasser  hatte 26 Grad. Den Unterschied sollte eigentlich jeder spüren können. Weniger Kalkränder, Wassertopf und Co. halten länger, Waschpulver kann gespart werden. 

Fazit: Alles wird besser!

(28.5.05)
Neue Buslinie 100 - Rundkurs um den Schweriner See
Was viele Leute aus der Region für unmöglich hielten, hat tatsächlich Gestalt angenommen: "Bus- und Reisen" hat tatsächlich Ideen. Die neue Linie 100, als Lockangebot für Touristen mit Fahrrad gedacht, ist auch für die Einheimischen, denen das Busfahren mit den Jahren fast abgewöhnt wurde, eine interessante Sache. Wer das bisherige Angebot mit der Linie 103 kennt, der kommt aus dem Staunen nicht wieder heraus: Erstmals seit langer, langer Zeit, gibt es am Sonntag wieder Busverkehr, und das immerhin dreimal täglich, (worüber Besucher aus den süddeutschen Landesteilen nur traurig den Kopf schütteln können). Sogar am Sonnabend - das habe ich hier noch nicht erlebt! Soll ich nun mein Auto verkaufen?
Besser vorerst nicht, denn die Tücken stecken im Detail: 
So ist die Hinfahrt nach Schwerin ja noch normal, aber die Rückfahrt geht über 7-Seen-Center und Waldfriedhof - die Fahrzeit dauert auch entsprechend: 54 Minuten!  Außerdem gilt diese Angebot nur von Juni bis Oktober, was ist also im Winter?  Tja - morgens und abends ist weiterhin Ruhe im Karton, aber das ist man ja gewöhnt.
Doch genug gemeckert: Hier 2 Tourenvorschäge für den Individual-Bustouristen aus Langen Brütz
1. Einkaufsfahrt mit Gastronomie für die ganze Familie
    - Abfahrt 10.24 Uhr ab Langen Brütz (Kritzow ab 10.17 Uhr) - Ankunft am Schweriner Bahnhof um 10.49
    - Einkehr bei Mc Donalds - eine halbe Stunde reicht für Fast-Food
    - Weiterfahrt um 11.30 ab Hauptbahnhof - Aussteigen am 7-Seen-Center um 11.50 Uhr
    - 2 oder 6 Stunden Einkaufsbummel
    - um 13.50 (oder bei Profishoppern 17.50 Uhr) Rückfahrt - Ankunft in Langen Brütz um14.24 bzw. 18.24

2. Kulturreise für Bildungsbürger
    - Abfahrt 14.24 Uhr ab Langen Brütz (Kritzow ab 14.17 Uhr) - Ankunft am Schweriner Bahnhof um 14.49
    - Kurzbesuch bei der Stadtbibliothek in der Wismarschen Str.
    - Weiterfahrt um 15.30 ab Hauptbahnhof - Aussteigen am Freilichtmuseum Mueß um 16 Uhr
    - 2 Stunden Museumsbesuch (Vorsicht: montags Ruhetag)
    - um 18 Uhr  Rückfahrt - Ankunft in Langen Brütz  18.24 Uhr

Den detaillierten Fahrplan bekommen Sie 
  hier   

kwell

(28.05.05) es ist wieder so weit, Sommerkonzerte in der Zittower Kirche
Start am 11.Juni um 19.30 Uhr mit einem Konzert für Blockflöte und Orgel
Eintritt frei, Spende erwünscht! 
Die weiteren Termine finden Sie    hier 

(28.05.05) 
Hebesatz für Grundsteuer B wurde erhöht von 300% auf 330%
Viele Grundstücksbesitzer haben es vielleicht gar nicht gemerkt: Ab 2005 wurde der Hebesatz für die Grundsteuern angehoben. Das ist doch eigentlich eine gute Nachricht, denn frag nicht was die Gemeinde für Dich tun kann, sondern "Was kannst Du für die Gemeinde tun?"    


kwell

(22.4.05)
Radrennen zur Saisoneröffnung in Langen Brütz

Das wohl größte Sportereignis im Kreis Parchim fand am 02. April 2005 im Amtsbereich Ostufer Schweriner See mit Start und Ziel in Langen Brütz statt. 
Die Verantwortlichen des  PSV Schwerin hatten wieder Radsportler aus Nord- und Mitteldeutschland zum Rennen nach Langen Brütz eingeladen, sie kamen von weit her gereist, von Ahlbeck bis Rendsburg und von Rügen bis Kassel kamen über 200 Sportler zur Saisoneröffnung. Aber auch viele einheimische Renner aus Schwerin, Leezen und Langen Brütz waren am Start. Grund für die große Resonanz in diesem Jahr war die bekannte gute Organisation, die guten Bedingungen in Langen Brütz sowie die anspruchsvolle Rennstrecke über Kritzow , Gneven, Godern und Leezen in der herrlichen Landschaft mit den Hügeln und Tälern. 
Die Unterstützung durch den Bürgermeister Herr Weinke und die Einwohner war wieder vorbildlich, so stand das Gemeinzentrum zur Verfügung und zusätzliche Parkmöglichkeiten wurden geschaffen. Familie Bondzio übernahm die Imbiß Versorgung zur vollsten Zufriedenheit unserer Gäste. Die Absicherung durch Polizei und Rettungsdienst war ebenfalls gesichert, die Rennen wurden bei laufendem Straßenverkehr durch geführt, die meisten Autofahrer verhielten sich entsprechend rücksichtsvoll und nahmen auch mal eine kurze Wartezeit in Kauf. Das Superwetter sorgte dann dann außerdem für gute Bedingungen und für die gute Stimmung. 
Als erste nahmen die Hobbyfahrer die Strecke unter ihre Reifen, es folgten dann die Schüler Jugend- und Juniorenfahrer, im Hauptrennen starteten dann 100 Elitefahrer und Männer, sie fuhren die 100 km im 42er Schnitt ! Bei der Größe des Fahrerfeldes  fühlten sich einige Zuschauer an die Zeiten der Friedensfahrt erinnert. Anschließend starteten die Senioren in 3 Altersklassen, die Ältesten sind dabei schon über 60 Jahre alt, fahren aber auch noch im 40er Schnitt durch die Landschaft. Die Sieger kamen aus Hamburg, Frankfurt/Oder, Kassel, Bad Doberan und Schwerin. 
Für die Organisatoren des PSV war es ein erfolgreicher Tag, wir bedanken uns bei allen die an der erfolgreichen Durchführung mitgewirkt haben und bei den Einwohnern von Langen Brütz die wieder großes Verständnis zeigten. Die meisten Renner haben sich bereits fürs nächste Jahr wieder angemeldet, dann wollen wir die Organisation weiter verbessern , das Parken und den Autoverkehr durch den Ort noch sicherer gestalten. Vom NDR berichtete das Fernsehen und der Rundfunk über das Rennen, die Schweriner Volkszeitung hatte an dem Tag wohl von wichtigeren Veranstaltungen zu berichten und würdigte diese großartige Sportveranstaltung mit keiner Silbe. 

PSV Schwerin

 

(27.1.2005) Neues vom Abfallentsorger: Ab sofort kann jeder im Internet seinen persönlichen Abfallkalender zusammenstellen lassen und ihn dann abspeichern und ausdrucken.  Hier der Link:
http://www.mvnet.de/abfall/city/user/index.php?&lk=2
Dort können Sie auch einen E-Mail-Service abonnieren, der Sie am Tag vor der Entsorgung an den Termin erinnert. Dieser Service klappt tatsächlich!

 

 
 
 
   
 
LB-Aktuell - Damals (bis zum 31.12.2004)