-
(03.02.2012)
Bürgerinitiative gegründet
Am 30. Januar 2012 wurde im Gemeindezentrum Langen Brütz die
„Bürgerinitiative für die Wiederherstellung der Lebensqualität in
unserem Heimatort Langen Brütz“ gegründet. Ca. 50 Leute waren gekommen,
um die Initiative, die mit einem Flugblatt zu dieser Veranstaltung
eingeladen hatte, zu unterstützen oder einfach nur mal zu schauen was
passieren würde. Der Saal war voll, die Sitzplätze reichten nicht. Der
Bürgermeister und 2 weitere Gemeindevertreter hatten sich in die „Höhle
des Löwen“ getraut.
Zu Beginn stellten die Initiatoren ihre Situation dar, die von
zunehmender Lärmbelästigung durch Fahrzeuge der Agrar GmbH geprägt
ist. Sie leiteten daraus ihre Forderungen zur Wiederherstellung der
ursprünglichen Wohnqualität ab.
So wird beispielsweise gefordert, dass die Betriebsabläufe entsprechend
der Genehmigung eingehalten und nicht, wie von den Anwohnern
festgestellt wurde, merklich überschritten werden - etwa die Erhöhung
des Fahraufwandes zum Befüllen der Silos oder für Gülletransporte. Die
Fahrgeschwindigkeit sollte im gesamten Dorf zur Minimierung von Lärm und
Erschütterungen auf maximal 30 km/h begrenzt werden. Weiterhin wird die
Errichtung von Lärmschutzwänden oder bepflanzten Lärmschutzwällen
angeregt und gefordert, dass keine weitere Vergrößerung der Biogasanlage
und der Stallanlage genehmigt wird.
Dabei wurde die Unterstützung durch die Gemeindevertretung eingefordert.
In der anschließenden Diskussion gab es Vorwürfe gegen die
Gemeindevertretung, die die unbefriedigende Situation mit zu
verantworten hätte. Der Bürgermeister verwies darauf, dass die
Gemeindevertretung keinen Spielraum zur Verzögerung oder gar
Verhinderung der Baumaßnahmen gehabt hätte. Eine Bürgerbeteiligung sei
anders als bei B-Plänen nicht erforderlich gewesen. Der
Gemeindevertreter Bondzio verwahrte sich gegen die Kritik und
bemängelte, dass kein Vertreter der Agrar GmbH, die schließlich für die
Zustände verantwortlich wäre, vertreten sei.
Frau Krüger fragte beim Bürgermeister nach, ob und wann ein Fuß- oder
Radweg in Richtung Badestelle gebaut würde. Kinder seien angesichts der
großen Fahrzeuge in ernsthafter Gefahr. Die Antwort war, dass es aus
Geldmangel und wegen technischer Schwierigkeiten derzeit nicht möglich
sei, diesen Weg zu bauen.
Herr Zimmermann wies in einem breit angelegten Monolog auf die positive
Entwicklung des Dorfes in den letzten Jahren hin - einschließlich der
Biogasanlage, was mit Kopfschütteln einiger anwesender Bürger quittiert
wurde. Eine Dame aus der Hauptstraße erklärte, dass sie eigentlich
vorgehabt hatte hier in Ruhe alt zu werden. Nun - alt würde sie von
allein, aber mit der Ruhe wäre es dahin, ständig müsse sie die Fenster
schließen. Besonders betroffen ist offenbar das Haus „Kleefelder Str.
24“, das genau zwischen Stallanlage und dem neuen Betriebsgelände (am
ehemaligen Bolzplatz) liegt. Wie die Bewohnerin sagte, wären hier
Betriebsgeräusche, z.B. Fahrzeugbewegungen und fallende Paletten auf
Beton, auch sonntags, permanent zu hören und nicht mehr auszuhalten.
Die Initiatoren kündigten an, möglichst bald Gespräche mit der
Betreiberfirma zu führen. Es wird dann zu gegebener Zeit erneut zu
einer Bürgerversammlung eingeladen werden, auf der dann die Agrar GmbH
zu den Forderungen der Anwohner Stellung nehmen soll.
Im Anschluss an die Diskussion wurden Unterschriftenlisten
herumgereicht, in die sich Unterstützer der Initiative eintragen
konnten. Spontan unterschrieben ca. 2/3 der Anwesenden. Diese lud man
zur anschließenden Wahl des Sprecherrates ein.
Bei der Abstimmung wurden folgende 5 Sprecher einstimmig gewählt:
Hartmut Junge
Robert Schröder
Heike Vollmer
Dr. Dieter Waedow
Siegfried Wittenburg
| |
|
|
| |
 |
|
| |
gewählter Sprecherrat
der Bürgerinitiative:
(v.l.n.r.) R.Schröder, H. Vollmer, Dr. D.Waedow, H.Junge,
S.Wittenburg |
|
Kommentar:
Langen Brütz im
grünen Bereich?
Biogasanlagen, als Quellen grüner Energie angepriesen, liegen im
Trend - seit dem offiziell verkündeten Ausstieg aus der
Kernenergie erst recht. Und – damit kann man Geld verdienen.
Doch nicht alles was von außen (oliv)grün ist, ist auch grün im
Kern.
Vielfach
führen Biogasanlagen dazu, dass Anbauflächen nicht mehr für
Nahrungsmittel sondern für Energiepflanzen genutzt werden.
Angesichts des Hungers weltweit stößt dieses Vorgehen zunehmend
auf Kritik. Landwirtschaftliche Flächen werden knapp und
Monokulturen mit all ihren ökologisch negativen
Auswirkungen prägen die Landschaft. Nicht zuletzt
sind Biogasanlagen mit Lärm verbunden und deshalb in der Nähe
von Wohnbebauung relativ problematisch. Es verwundert daher
nicht, dass Politiker jeder Couleur seit geraumer Zeit
gebetsmühlenartig immer wider diesen Satz wiederholen: „Die
Energiewende kann nur mit den Bürgern und nicht gegen sie
umgesetzt werden. „
In diesem Sinne war die von Langen Brützer Bürgern initiierte
Quasi-Einwohnerversammlung mehr als fällig.
Die letzte reguläre Einwohnerversammlung, an die ich mich
erinnere, gab es in Langen Brütz im März des Jahres 2006 als
ein gewisser Fredy Sonnenschein für besseres Klima an der
Badestelle sorgen wollte. Damals munkelte man hinter
vorgehaltener Hand bereits über die angebliche Planung einer
Biogasanlage. Offen geredet wurde mit den Einwohner darüber
zu keiner Zeit. In geschickter Salamitaktik errichtete man
scheibchenweise einen Bau nach dem anderen– bis hin zur
kürzlich fertiggestellten Tankstelle für die unüberseh- und
erst recht unüberhörbare Fahrzeugflotte.
Nun könnte man einwenden, dass ja jeder die Möglichkeit hatte,
die Sitzungen der Gemeindevertretung, die in der Regel
öffentlich sind, zu besuchen und sich zu informieren. Die
Praxis sieht allerdings komplizierter aus, wie ein Beispiel aus
dem September 2009 zeigt:
| |
Auf der
Gemeindevertretersitzung vom 9.9.09 wurden
weitreichende Beschlüsse zu Erweiterungsbauten
rund um die Biogasanlage mehrheitlich auf den Weg
gebracht, nachdem kurz zuvor durch Flächentausch die
Voraussetzung dafür geschaffen wurde. Anwohner
waren nicht erschienen. Wer jetzt sagt: „Selber
Schuld“, kennt die übliche Geschäftsordnungspraxis
hierzulande (und wahrscheinlich auch anderswo) nicht
richtig: Ein ganz normaler Einwohner ohne
Insiderkontakte konnte gar nicht wissen, was auf dieser
Sitzung wirklich besprochen werden würde , denn auf der
vom Amt vorbereiteten, öffentlich ausgehängten,
Tagesordnung stand unter Top „13“ in Beamtendeutsch
formuliert:“ Stellungnahme zum Bauantrag Gemarkung
Langen Brütz, Flur 1, Flurstücke … VV/05/150/09“ . Was
sich dahinter wirklich verbarg, musste Außenstehenden
unklar bleiben. Selbst wenn einzelne Betroffene zur
Sitzung erschienen wären, hätten sie zum entsprechenden
Tagesordnungspunkt nach geltender Rechtslage kein
Rederecht gehabt. In der Bürgerfragestunde am Anfang
hätte man nur dann gezielte Fragen stellen und seine
persönliche Meinung kundtun können, wenn man die
notwendigen Vorinformationen gehabt hätte.
Soviel zur normalen demokratischen Willensbildung in
unserem Land - alles streng nach Gesetz, aber doch
irgendwie unbefriedigend. |
| |
|
So ließen
sich die Langen Brützer also vom Bau der Biogasanlage und all
ihrer Erweiterungen staunend überraschen - äußerlich alles
modern, in unauffälligem Olivgrün gehalten und technisch clean,
ganz im Unterschied zur runtergekommenen Stallanlage aus
DDR-Zeiten. Eine trügerische grüne Idylle, zumindest für die
Anwohner, das stellte sich erst langsam heraus.
Der gelernte
DDR-Bürger , der Autor darf sich dazu zählen, ist üblicherweise
hart im Nehmen - er wartet ab, verdrängt und versucht für sich
das Beste aus jeder ihm auferlegten Situation zu machen: z.B.
erstmal die Fenster schließen, dann Ohropax kaufen, und wenn
es ganz schlimm kommt (z.B. zur Maisernte, wenn die
Großfahrzeuge im 5-Minuten-Takt durchs Dorf donnern), einfach
mal wegfahren - an die Ostsee, in den Wald - das hatte man doch
immer schon mal vor.
Jetzt,
zugegebenermaßen relativ spät, ist einigen Bürgern der Kragen
geplatzt. Sie hoffen, dass sie etwas von ihrer alten
Lebensqualität zurückbekommen können.
Vielleicht ist der Zug noch nicht ganz abgefahren: Mit der
Unterstützung der Bürger im Rücken wollen die Sprecher der
Initiative das Gespräch mit Geschäftsführung und Eigentümerin
der Anlage suchen und Maßnahmen zur Lärmreduzierung erreichen.
Der Bürgermeister hat sich bereiterklärt, daran teilzunehmen.
Das ist gut
so und könnte eine erfolgsversprechende Strategie sein.
|
| |
kwell 2012 |
-
(17.01.2012)
Lärmgestresste Bürger gründen Initiative
und rufen zum Mitmachen auf
Die Nachbarn der Langen
Brützer Agrar GmbH haben offensichtlich die Nase voll.
Sie fühlen sich durch zunehmenden Fahrzeuglärm belästigt. Um den
aus ihrer Sicht unerträglichen Zustand wieder auf ein Normalmaß
"zurückzufahren", sind sie an die Öffentlichkeit gegangen und haben die
„Initiative für die Wiederherstellung der Lebensqualität in unserem
Heimatdorf Langen Brütz“ gegründet. Sie rufen alle interessierten
Langen Brützer auf, gemeinsam Maßnahmen zur Durchsetzung von
Bürgerinteressen für ein lebenswertes Dorf zu beraten. Darum laden sie
zum
Montag, d. 30.Januar 2012, um 18.30 Uhr ins Gemeindezentrum
Langen Brütz ein.
In ihrem Aufruf, der an alle Haushalte verteilt wurde, beschreiben sie
ihre Wohnsituation, die sich ihrer Meinung nach durch zunehmende
Umstellung auf industrielle Landwirtschaft seitens der
Agrar GmbH in jüngster Vergangenheit merklich verschlechtert
hat.
Sie hoffen auf Unterstützung durch die Gemeindevertretung, die den
Baumaßnahmen rund um die Biogasanlage allerdings mehrheitlich zugestimmt hatte.
-
(29.11.2011)
Aufpassen: Unfälle auf dem Fahrradweg
Das feuchtneblige Herbst-Wetter ist tückisch: Nasse oder
überfrorene Fahrbahnen, Blätter überall, da bleiben auch Fahrradwege
nicht verschont. In der unmittelbaren Bekanntschaft ereigneten sich in
der letzten Woche gleich 3 (glimpflich abgelaufene) Stürze. Schaden:
Eine Hose und eine Regenjacke mit Löchern (Kosten ca. 150€)
und ein paar blaue Flecken. Brennpunkt ist erwartungsgemäß die steile
Stelle am Suerbarg. Da war es am letzten Montag so glatt (Reif), dass
das Rad selbst im Schritttempo zur Seite wegrutschte und der Fahrer auf
dem Boden knallte. Das Hinterhältige dabei: Die ganze Strecke von
Schwerin bis hier war völlig eisfrei.
2 mal gabs 'ne "Bauchlandung" an dem kleinen Wegabschnitt, der von
der K4 (Richtung Biogasanlage) schräg bergab zum Beginn des eigentlichen
Fahrradweges führt. Erdverschmutzungen und nasses Laub reichten, um an
der Spitzkehre den Halt zu verlieren. Also: Vorsicht und lieber
auch mal Absteigen!
-
(11.11.11)
Linie 100 fährt jetzt auch im Winter
Das hatte wohl kaum einer zu hoffen gewagt: Die Buslinie 100 fährt
erstmals auch im Winter und verhindert damit, dass Dörfer wie Langen
Brütz am Wochenende nahverkehrsmäßig von der Außenwelt abgeschnitten
sind. Auf die Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern kann man sich
leider schon lange nicht mehr verlassen. Wer das möchte, sollte sich
unbedingt vorher telefonisch erkundigen.
Folgende Abfahrtszeiten werden angeboten:
Ab Langen Brütz:
Mo-Fr: 11.18 Uhr
Sa, So: 11.18 ,15.18, 17.03 Uhr
ab Schwerin:
Mo-Fr: 10.30 Uhr Sa, So:
10.30, 14.30, 16.15 Uhr
Hier der
Fahrplan als Pdf-Datei zum Ausdrucken
Ab Mai 2012 fahren auch wochentags wieder 3 Busse täglich.
-
(10.11.2011)
Kirche in Langen Brütz: MITTEN IM
DORF
Dass die Langen Brützer Kirche sprichwörtlich "Mitten im Dorf"
steht, zeigte sich in der vergangenen Woche einmal mehr: 25
Einwohner - Ältere und Jüngere, Alteingesessene und Neubürger, Frauen
und Männer - Leute mit durchaus unterschiedlicher Nähe zur Kirche -
sie alle folgten einem Aufruf des ehrenamtlichen Küsters Werner Knape zu
einem Friedhofseinsatz und "opferten" einen wertvollen Sonnabendvormittag. Unter Anleitung des Forstfachmannes Haase und mit
tatkräftiger Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr wurden
Baumpflegearbeiten durchgeführt. Die Stimmung war ebenso erfreulich wie
das sonnige Wetter und so stand man nach getaner Arbeit - mit dem
Bier in der Hand - noch zum kurzen Klönsnack zusammen.
| |
|
|
|
| |
 |
 |
|
| |
Friedhofseinsatz an der
Kirche -
25 Leute waren gekommen |
Die Kirche wird saniert. Die Fa. Mohn aus
Crivitz tauscht marode Dachbalken aus. Man hofft, damit
die Ursache für diverse Risse im Mauerwerk gefunden zu haben. |
|
| |
  |
|
| |
Die Feuerwehr gehörte
zum "harten Kern", der bis zum Schluss dabei war.
Werner Knape (mit Spaten) hatte alles trefflich organisiert |
|
| |
|
|
|
-
(26.10,2011)
Neues vom Radweg: Straßenkreuzung, Begleitgraben und Picknickbank
| |
|
|
|
| |
 |
Seit dem ersten Test des neuen Radwegs (siehe unten) hat sich
einiges getan. Die Bauarbeiter gingen fleißig zu Werke, planierten das
angrenzende Gelände, errichteten einen wegbegleitenden Graben, stellten
jede Menge Schilder auf und erbauten auf dem Berg einen Picknickplatz
mit Fernblick. Letzterer wird insbesondere bei solchen Radlern, denen
das Erklimmen des Suerbargs besonders sauer
wird, sehr willkommen sein. Vielleicht
entsteht hier ja auch irgendwann eine Ausflugsgaststätte- für
alle die Leezener, die gern mal einen Blick auf die schöne Langen
Brützer Landschaft werfen wollen. |
|
| |
neues Highlight am
Suerbarg:
Picknickplatz mit Weitblick |
|
|
| |
 |
Interessant ist die neu entstandene Wegekreuzung unten im Tal.
Dort mahnt jetzt ein rotes Dreieck am Ende des Radwegs vor
Fahrzeugen auf der imaginären Hauptstraße. Wenn es dadurch gelingt,
die bergab fahrenden Radler zur Vorsicht zu bringen, dann war
diese Investition sicher nicht umsonst. Der neue entstandene
Graben entlang des Weges, der anfallendes Wasser aufnehmen soll,
hat sicherlich seinen Sinn, aber natürlich kann er bei
Dunkelheit oder Nebel selbst wieder zur Gefahrenquelle werden.
Fahren ohne Licht ist dann absolut tabu. |
|
| |
neue Wegekreuzung bekam
ihre Vorfahrtsregelung |
|
|
-
(04.10.2011)
Traumblick und (Alp)traumberg - Neuer Radweg der Extreme sorgt für
Gesprächsstoff
| |
|
|
| |
 |
|
| |
der neue Radweg von
Leezen in Richtung(!) Langen Brütz bietet Schönes und
Dramatisches |
|
Endlich ist er da, der langersehnte und schon vor Jahren
angekündigte Radweg von Leezen nach Langen Brütz.
O.K., so richtig nach Langen Brütz geht er eigentlich nicht – aber
immerhin bis zur Gemeindegrenze an der Straßenkurve. Auf jeden Fall ist
er in aller Munde – die Meinungen gehen von „WOW“ bis „OWEIA“. So
wollte ich mir also selbst eine Meinung bilden und los ging‘s - zur ersten
Probefahrt auf den knapp 2 km langen Weg.
Vorweg - man muss ihn wirklich in beide Richtungen
gefahren sein, um all seine kleinen Fein- und Gemeinheiten voll
auszukosten zu können.
In Richtung Leezen:
Start ist an der Kurve, wo die Chaussee in Schleifen anfängt bergauf
zu führen (ca. 1,5 km nach Ortsausgangschild LB).
Es beginnt gleich mit einem Paukenschlag: Während sich die Autostraße
mit relativ gleichmäßiger Steigung quasi durch den Berg nach Blumenberg
aufwärts hindurchfrisst, macht der Fahrradweg, wie heutzutage offenbar
üblich, alle Bewegungen des straßenangrenzenden Geländes mit. Mit
anderen Worten, es geht steil bergauf. Im kleinsten Gang komme ich mit
hängender Zunge oben an und überlege krampfhaft, wo ich zuletzt solche
Steigung fahren musste – auf Rügen oder auf Usedom, wo das Schild
„Radfahrer absteigen, wegen starker Steigung“ (oder so ähnlich)?
Mein GPS-Gerät behauptet: bis 11,2% Steigung, gefühlt sind es mindestens
20.
Jetzt
geht es entspannt weiter und mein Puls kommt sachte wieder in den
Normalbereich. Bei Blumenberg gibt’s einen scharfen Knick nach links zum
bestehenden Fußweg direkt an der Straße über die Autobahn,
anschließend Schlenker entsprechend nach rechts hinter die
Alleebäume und dann parallel zur Straße weiter, bis der Weg
abrupt nach rechts abknickt und – immer der Nase nach - an den
Stallanlagen vorbei in Richtung Zittower Chaussee führt um dort nahe
des Ortsausgangs zu enden. Wer eigentlich geradeaus weiter in Richtung
Ortszentrum oder nach Görslow-Rabensteinfeld wollte, muss Straße(„an der
Galine“) fahren; man fragt sich unwillkürlich: Warum geht’s hier
eigentlich nicht weiter?
| |
|
|
| |
 |
|
| |
"das ist doch der
Gipfel" - vom "Fahrradberg" hat man einen weiten Blick bis zu
den Kritzower Bergen,
anschließend geht es steil bergab -11,2% - doch Vorsicht, die Teerdecke
endet unten abrupt |
|
In Richtung Langen Brütz;
Wenn man in Leezen erstmal irgendwie den Einstieg
geschafft hat, geht es bequem leicht und wellig weiter in Richtung
Langen Brütz - bis man den „Schanzentisch“ oberhalb der Kurve erreicht hat.
Erst einmal darf man hier den herrlichen Ausblick in die bewegte
Hügellandschaft bis zu den Kritzower Bergen genießen, um sich dann in
die „Schlucht“ bergab zu stürzen. Aber wehe dem, der träumt oder
schlechte Bremsen hat, denn das Gefälle ist beachtlich und Platz zum
Ausrollen gibt es nicht. Unten, wo der Unbesonnene die
Höchstgeschwindigkeit erreicht hat, endet die Teerdecke abrupt mit einer
Stufe, um dann in den Schotterweg Richtung Biogasanlage zu münden. Das
kann gefährlich werden, besonders für waghalsige Kinder. Wer es
vorzieht, hier lieber Straße weiterzufahren, weil er ohne Umweg in
Richtung Kritzow möchte, muss scharf abbremsen und in scharfem Winkel
nach rechts die Auffahrt hoch zur Chaussee nehmen. Ohne abzusteigen
wird man das kaum schaffen. Will man also als Radfahrer
weiter nach Lb kommen, muss man sich entscheiden: Straße (gefährlich) oder Schotterweg (eine
toller Wanderweg, aber nicht wirklich ein Radweg, im Dunkeln schon gar nicht). Ob
sich diese Situation irgendwann ändern wird? Diese Frage steht im Raum!
Fazit
Schön, dass es diesen Fahrradweg jetzt gibt - die Ausblicke sind
eine Bereicherung, aber Wermutstropfen
bleiben. Der steile Berg kann aufwärts schweißtreibend und abwärts
echt gefährlich werden. Fehlende Anschlussstücke werden die Hoffnung
vieler Autofahrer zunichte machen, dass jetzt die Radfahrer von der
unübersichtlichen Straße verschwunden sein könnten: Etliche werden
weiterhin die Straße in Leezen (an der Galine) befahren, auch das Stück
zwischen Ortsausgang Langen Brütz und Beginn des neuen Radwegs wird
weiterhin von Radlern benutzt werden, besonders im Dunkeln. Selbst das
gefährliche Teilstück der K4 zwischen Kurve unten und Blumenberg
entwickelt sich höchstwahrscheinlich nicht unbedingt zur
"Radlerfreien Zone", denn so manchem Gelegenheitsfahrer wird der Fahrradweg
einfach zu steil sein, sogar zum schieben.
Also Vorsicht weiterhin!
| |
|
|
| |
 |
|
| |
Ohne Vorwarnung geht der
steile Asphaltweg in eine idyllische Schotterpiste über,
wer zur Straße will, muss wieder bergauf (im stumpfen Winkel
nach hinten rechts) |
|
kwell 2011
-
(19.08.2011)
Neu auf dieser Homepage: Rubrik "Unterkünfte"
Ab sofort gibt es hier die Rubrik "Unterkünfte", die auf einem Blick
alle Übernachtungsmöglichkeiten
der unmittelbaren Region tabellarisch wiedergibt. Das könnte nicht
nur für Touristen interessant sein, die ein Quartier dieser Gegend
suchen, sondern auch für Einheimische, die zu Familienfeiern Freunde und
Verwandte in der Nähe unterbringen wollen.
----> hier
-
(08.07.2011)
Straßensperrung für Hochzeit
Am 1. Juli gab es 2 Hochzeiten des Jahres - in Monaco eine
Fürstenhochzeit mit dem europäischen Hochadel und in Langen Brütz ein
Hochzeitspaar, dass seit über 20 Jahren zusammen ist und sich nun
endlich den Traum der Trauung zutraute: die
Ur-Langen Brützer Cornelia Russ und Hagen Vetter (Vorsitzender
des Reit- u. Fahrvereins) gaben sich das Ja-Wort - Die Trauung fand
feierlich in der Zittower statt, mindestens so elegant und prunkvoll wie
in Monaco. Doch
bei der Rückfahrt nach Langen Brütz gab es einen Zwischenfall. Wie immer
in solchen Fällen gab es weder Personenschutz noch irgendwelche
Begleitfahrzeuge.
Hier der Ablauf in Bildern, genau so, wie es sich zugetragen hat - oder
so ähnlich...
| |
|
|
|
|
| |
gut gelaunt und ohne
Argwohn trifft das Hochzeitspaar nebst eigens ausgewähltem
Kutscherduo in LB ein |
|
| |
|
|
| |
"Kutscher, warum
stoppen wir?", "Straßenpiraten Boss",
"Sind die bewaffnet?"
"schlimmer, die haben Fotoapparate","
"Ich hab's geahnt, dann kommen wir noch ins Internet", "Conny, wir inspizieren mal die Lage" |
|
| |
|
|
| |
 |
|
|
|
| |
"tatsächlich, die
wollen ihren Anteil - in Naturalien"
"und wir haben keine Zeit, die Gäste sind schon alle
längst bei uns zu Hause und haben Hunger,
beeil Dich!", "ich kann nicht schneller"
|
|
"mal sehen, was wir
so auf'm , ach ne, im Kasten haben", "die Kartons
waren eigentlich für den Reitverein gedacht",
"egal, das merken die gar nicht" |
|
| |
" |
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
" |
|
"Bitte, ein kleiner Spaßmacher für Sie,
lassen Sie uns dann frei?",
"aber vorher noch die Damen hinter mir auf dem Balkon
versorgen!"
"Hagen, beweg Dich!" |
|
|

|
| |
|
|
"ich lauf schon - Du bist der Chef,
ab heute auch amtlich" |
|
| |

|
|
| |
Die Kutsche kann weiterfahren, der Stau
löst sich langsam auf
und die Busfahrgäste haben echt was
gesehen für ihr Geld.
Ob es noch weitere
Straßensperrungen
gab, entzieht sich unserer Kenntnis. |
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
Text und
Fotos:
augenzwinkernd, einer der Wegelagerer
und Paparazzi |
|
-
(23.06.2011)
Schwimmkurse an der Badestelle ab 4.
Juli 2011
Mike Stiehler und einige seiner Mitstreiter haben zwar die Farben
gewechselt (vom DRK zum ASB), doch für die Langen Brützer ändert sich
nichts. Badeaufsicht und Schwimmlehrgänge gibt es so, wie in den
vergangenen Jahren:

| |
Der Sommer hat begonnen,
da steht der See mit seiner traumhaften Badestelle wieder
ganz im Mittelpunkt:
zum Entspannen und Genießen (Foto oben) sowie zum Baden
und Schwimmenlernen (Foto unten)
|
|
| |

Foto: kwell
2011 |
|
| |
|
|
| |

Foto: Veranstalter der
Schwimmkurse |
|
| |
|
|
-
(07.05.2011)
NEU auf dieser Homepage: Dynamischer
Ortsplan
Ab sofort steht allen Besuchern dieser Seite der interaktive Ortplan
zur Verfügung
Machen Sie einen virtuellen Spaziergang durch die Gemeinde und nähern Sie
sich den Besonderheiten der beiden Dörfer einfach geographisch.
-->Ortsplan
-
-
(07.05.2011)
Neue Bänke für die Badestelle
Der "Förderverein Badestelle Langen Brütz" spendete 2 stabile
Bänke für die Besucher der Langen Brützer Badestelle und stellte sie
Anfang Mai 2011 auf. Sie sollen nicht nur Badegästen dienen ,
sondern auch Spaziergängern die Möglichkeit bieten, geschützt hinter der
Hecke in Ruhe auf den See zuschauen.
| |
|
|
| |
 |
|
| |
Birken,
Bänke
und Butterblumen
für Besucher
der Lg.Brützer
Badestelle |
|
-
(07.05.2011)
Linie 100 rollt wieder täglich
Seit Anfang Mai zieht die Touristenlinie 100 wieder täglich ihre
Kreise um den Schweriner Innensee mit einem Schlenker über Godern,
Gneven, Kritzow und Langen Brütz. Das ist für Langen Brütz schon etwas
Besonderes, denn normalerweise ist man hier am Wochenende von der
Außenwelt "abgeschnittenen". Es ist eigentlich erstaunlich, dass dieser
Bus trotzdem von den Einheimischen so wenig genutzt wird.
In diesem Jahr wurde der Linienverkehr an den Wochenenden bereits ab
März angeboten.
--->hier der Fahrplan:
-
(30.12.2010) Jahr des Schnees geht zu Ende
So wie das Jahr angefangen hat, so hört es auch auf: mit einer (für
einen Dezember) unglaublich langen Schneeperiode. Wird der Begriff
"Schnee" zum Unwort des Jahres? "Heizkostenmäßig"
schadet er ja dem Geldbeutel , aber das Auge freut sich, denn verschneite Gärten, Felder und Wälder sind Romantik pur.
Und der Schnee dämpft die Geräusche - da freut sich auch das Ohr.
Und er riecht auch so frisch, sagt die Nase. Also doch: Wort des Jahres!
| |
|
|
| |
 |
|
| |
verschneite Bäume am
Gnevener Weg - ein Genuss für alle Sinne
Foto:
kwell 2010 |
|
Allen Lesern ein gutes Jahr 2011!
-
(09.10.2010) Fritz Eisel
gestorben

Wie seine Familie mitteilte, starb am 19.September 2010 der in
Mecklenburg und weit darüber hinaus bekannte Maler Fritz Eisel. Der
Wahl-Langen-Brützer, dem die Weite der Mecklenburgischen Landschaft
gefiel, lebte seit 1982 in unserem Dorf und wurde 81 Jahren alt. Lesen Sie einen Nachruf von Lisa Jürß und
sehen Sie weitere Bilder!
| |
|
|
| |
 |
|
| |
Fritz Eisel: Warnow im
Winter |
|
-
(13.07.2010) Schwimmlehrgänge 2010 in Langen Brütz
| |
|
Der Sommer heiß wie nie zuvor.
Was liegt näher, als sich möglichst lange am und im Wasser
aufzuhalten. Die Langen Brützer Badestelle ist wegen ihres
flachen und sandigen Nichtschwimmerbereichs bei Kindern
besonders beliebt. Algen, Schlamm und Steine: Fehlanzeige! Auch in diesem Jahr wird Mike Stiehler mit seinem altbewährten Team an
Schwimmlehrern, diesmal im Auftrag der ASB Wasserrettung Schwerin –
Parchim, wieder Schwimmkurse an der Langen Brützer Badestelle
durchführen.
Hier die Termine: |

Foto: M.Stiehler |
-
(22.06.2010) Festumzug zur 675-Jahr-Feier Was Schwerin zu seiner 850-Jahr-Feier konnte, das kann auch
Langen Brütz: die Organisation eines Festumzugs mit Darstellungen zur
Geschichte des Ortes. Die Unterschiede zwischen beiden Umzügen waren
vergleichsweise gering, dort mehr 200000 Zuschauer, hier mehr als
200, dort Gäste aus Zittau und weiter, hier Besucher aus
Zittow, vielleicht sogar Rampe - dort strahlender Sonnenschein, hier kühles Aprilwetter,
aber - in
Schwerin eine völlig überforderte Gastronomie - hier in Langen
Brütz ein Festzelt für Umzugsteilnehmer und Zuschauer mit ausreichend
Essen und Trinken für alle. mein Fazit: Langen Brütz wird Sieger nach Punkten.
Sehen Sie hier ein weitere großformatige Fotos!
-
(10.06.2010) Liedersingen in der Langen Brützer Kirche
Anlässlich des Dorfjubiläums findet am Sonnabend, d. 12.Juni
2010, um 19.30 Uhr ein Chorkonzert mit dem Kirchenchor Zittow/Retgendorf
in der Kirche Langen Brütz statt. Alle sind herzlich zum Zuhören und
Mitsingen eingeladen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
-
(27.04.2010) Jubiläum mit Schaupflügen und feierlichem Gottesdienst
eröffnet Am 18. April wurde das Langen Brützer Dorfjubiläum mit einem
Festgottesdienst offiziell eröffnet. Pastor Mathias Staak aus Zittow
erinnerte in seiner Predigt daran, dass es über Jahrhunderte ein gutes
Miteinander zwischen kirchlicher und politischer Gemeinde in Langen
Brütz gab. Selbst den beiden Diktaturen des 20.Jahrhunderts gelang es
nicht, dieses Verhältnis zu zerstören. Folgerichtig nahmen zahlreiche
Kirchenbesucher die Einladung zum Kaffeetrinken im Gemeindezentrum an.
Der Seniorenverein hatte dort alles liebevoll vorbereitet - mit
selbstgebackenem Kuchen und Kaffee.

Pastor Staak überreicht einen
Blumenstrauß an Frau Radde (sie ist das älteste Gemeindeglied)
Bereits am Vortag hatte das gut vorbereitete
Schaupflügen stattgefunden.
Zahlreiche Besucher waren erschienen. Vom Pferd bis zum
"Großraumtraktor" wurden landwirtschaftliche
Pflügetechniken vorgeführt.
|
 |
Pflügen mit dem Pferd:
umweltfreundlich, lärmfrei, aber nicht ganz ohne Anstrengung für
Bauer und Pferd |
|
 |
|
Hagen Vetter, einer der
Organisatoren des Schaupflügens, auf seinem Oldtimer |
|
 |
Frank Ellermann auf
seinem Liebhaberstück |
|
 |
|
Großraumtechnik von
heute: effektiv und laut
Fotos: W.Naszada |
-
(17.04.2010)
Neugestaltung des Gedenkteins zur 675-Jahr-Feierlichkeiten
Der Gedenkstein im Dorfzentrum wurde mit Sponsorengeldern neu
gestaltet. Das
vollständige Festprogramm des Jubiläums finden Sie
-->hier

Langen-Brütz-Stein neu gestaltet - mit
Jahreszahl (1335) der ersten Erwähnung
(09.04.2010)
Langen-Brütz-Stein hat neues Gesicht - Geleitbrief
jetzt auch auf hochdeutsch
Der Stein am Dorfzentrum hat anlässlich des Dorfjubiläums ein neues
Outfit bekommen, also mal einen Blick drauf werfen. Demnächst gibt's
hier auch ein Foto davon.
Frohe Nachricht für alle Zugereisten: den Geleitbrief kann man nun auf Hochdeutsch nachlesen.
D. Oepke lieferte nach dem Original nun auch die Fassung für "Ausländer"
(sprich Nichtmecklenburger)
---> hier weiterlesen
(21.03.2010)
Langen Brütz 2010 - ein Wintermärchen
ist zu Ende oder kommt es 2018 wieder?
Nun kommt er tatsächlich - der Frühling,
unspektakulär und fast nicht mehr erwartet. Trotzdem, dieser Winter wird
in Erinnerung bleiben, fast so, wie der von 1979. Und - eines lässt sich
mit Sicherheit sagen: Winterurlaub in LB - der Geheimtipp.

Langlaufzentrum in
den Kritzower Alpen? Unser Dorf hat alles was ein Wintersportort braucht - daher unsere Empfehlung:
Langen Brütz
bewirbt sich um die Ausrichtung der olympischen Winterspiele 2018! Sehen Sie die nachfolgenden Bilder, die sagen mehr
als 1000 Worte: LB ist die
Empfehlung für Olympia! Wirklich - oder?
Lassen Sie sich überzeugen --->
Hier unsere Dokumentation!
(09.02.2010)
Endlich wieder ein Jubiläum: 675 Jahre Langen Brütz
In diesem Jahr feiert Langen Brütz sein 675-jähriges
Bestehen, "ein Grund zum Feiern" sagten sich der Bürgermeister und eine
Reihe von ausgewählten Bürgern. Sie erarbeiteten ein Festprogramm,
das im Entwurf jetzt vorliegt: Bitten
lesen Sie hier die Details! Eine besondere Bedeutung soll einem
Geleitbrief zukommen, der auf Plattdeutsch ebenfalls bereits
vorliegt und hier schon mal zu lesen ist.
Für 1€ Maut sollen Gäste die Motel oder Warnow überschreiten dürfen, um
sich in LB wohl fühlen zu können.
(23.09.2009)
"Misswahl" unter erschwerten Bedingungen -
Dorfpräsentation am Tag des Sperrmülls
Das hatte man sich eigentlich anders vorgestellt. Am 21. September
sollte sich die Gemeinde Langen Brütz im Rahmen des Wettbewerbs "Unser
Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" der Jury des
Landkreises im besten Lichte zeigen. Nun hatte selbiger Landkreis am
selben Tag den von vielen heiß ersehnten Tag des Sperrmülls
angesetzt.
Bereits am Vortag begannen die Aktivitäten
des Klarschiff-machens in und vor den Häusern. Abends dann der
altbewährte Tauschhandel - Fahrzeuge im Schritttempo
begutachteten die ausgestellten Waren. Die Einen holten sich
Brauchbares heraus, die Anderen packten eigenen Müll dazu. Am Montag
Morgen war das gesamte Gemeindegebiet von aussortierten Teppichen, alten
Stühlen und Grobmüll aller Art übersät.
Ironie des Schicksals? Die Entscheidung der Bewertungskommission
kennen wir natürlich noch nicht, aber vielleicht hatte das Ganze ja auch
sein Gutes. Immerhin demonstrierten die Einwohner an diesem Tag
persönliches Engagement und Reinlichkeitssinn, beides Faktoren die
Punkte bringen sollten. Vielleicht wurde ja auch so manche echte
Schmuddelecke vom ausgemusterten Sofa überdeckt und war für die Jury an
diesem 21. September unsichtbar.
Also - kein Grund zur Beunruhigung - das klappt schon alles!
(22.09.2009)
Einspruch gegen die Sitzverteilung in der Langen Brützer
Gemeindevertretung war erfolgreich.
Frank Beholz ist nun quasi Gemeindevertreter. Aber er
darf noch nicht mitdiskutieren, geschweige denn mitabstimmen. Warum das
so lange dauert, kann keiner so richtig sagen.
Die Vorgeschichte dürfte bekannt sein: Nach der Kommunalwahl am 7.Juni
09 fühlte sich der Wahlausschuss des Amtes nicht in der Lage, die Sitze
in der Langen Brützer Gemeindevertretung eindeutig lt. Wahlgesetz zu
vergeben. So stimmte er darüber ab, und eine hauchdünne Mehrheit war
dafür, einen Platz im Gemeinderat frei bleiben zu lassen. Dagegen wurde
von 2 Bürgern der Gemeinde bei diesem Wahlausschuss Widerspruch
eingelegt. (Die Details entnehmen Sie bitte dem
Beitrag vom 22.6 09 auf dieser Seite.)
Auf diese Einsprüche gab es bis heute weder eine Eingangsbestätigung
noch eine Antwort. Die eingeschaltete Rechtsaufsichtsbehörde in
Parchim ordnete schließlich die neue Verteilung der Sitze an –
mit Herrn Beholz. Der Gemeindevertretung (alte
Zusammensetzung) war es vorbehalten, über die neue
Zusammensetzung abzustimmen. Obwohl es eine eindeutige
Zustimmung für Frank Beholz gab, lief die Gemeindevertretersitzung
am 9.9.09 (!) trotzdem ohne seine aktive Mitwirkung ab. Der
Bürgermeister konnte nicht sagen, ab wann dieser sein Mandat mit vollen
Rechten würde aufnehmen können. Offenbar muss nun erst wieder der
Gemeindewahlausschuss tagen, um die neue Sitzverteilung amtlich
festzustellen.
|
Kommentar:
Die Geschichte um die Langen Brützer Sitzverteilung enthält
einige Merkwürdigkeiten, über die der Beobachter sich nicht
nur wundern, sondern auch ärgern kann. Das ist ein Stück
absurdes Theater, das den Glauben an die Demokratie leicht
zum Schwanken bringt:
Obwohl der Amtsleiter bereits 2 Tage nach der Wahl über die
falsche Sitzverteilung informiert wurde, darf der Kandidat
Frank Beholz nach mehr als 3 Monaten in der
Gemeindevertretung immer noch nicht mit Sitz und Stimme
agieren. Es gab in der Zwischenzeit schon 2
Gemeindevertretersitzungen, in denen weit reichende
Beschlüsse ohne ihn verabschiedet wurden. So wurden
beispielsweise die Posten und Ausschusssitze bereits alle
vergeben, und der umfassenden Erweiterung der Biogasanlage
wurde zugestimmt. Der Außenstehende fragt sich besorgt, ob
diese Beschlüsse überhaupt gültig sind, oder ob alle
Abstimmungen wiederholt werden müssen.
Neben der prinzipiellen Frage, ob ein Wahlausschuss über
eine Sitzverteilung, (die sich doch aus dem Gesetz ergeben
sollte), abstimmen kann, stellt sich eine weitere: Wie kann
eine Gemeindevertretung darüber abstimmen dürfen, ob sie
noch einen weiteren Abgeordneten in ihre Reihen aufnehmen
will. Was wäre gewesen, wenn sie mit „nein“ abgestimmt
hätte, obwohl die Rechtsaufsichtsbehörde etwas anderes
vorgab?
Das Verblüffende daran ist, dass dieses Verfahren laut
Gesetz so vorgeschrieben ist.
Wirklich wundern aber muss man sich darüber, das der
eigentlich Betroffene, Frank Beholz, alles mit einer
stoischen Gelassenheit hinnimmt. Vielleicht liegt es daran,
dass er als Jurist längst weiß, dass die Zeit zwischen
„Recht haben“ und „Recht bekommen“ sehr lang sein kann.
|
|
|
kwell |
|
(02.07.2009)
150 Jahre Kirche Langen Brütz - Kirchweihfest mit 3 Festtagen
begangen Mit 3 Festtagen wurde am letzten
Juniwochenende der Kirchweihe vor 150 Jahren gedacht.
Bereits am Freitag Abend war die Kirche bis zum letzten
Platz gefüllt gewesen, als Pastor i.R. Hans Schliemann einen
Vortrag zur Geschichte der Kirche und des Dorfes hielt .
Am Sonnabend war bereits am Vormittag Blechblasmusik
zu hören: Der Zittower Posaunenchor wurde von Hagen Vetter
mit dem Traktor zum Ständchenblasen durchs Dorf
gefahren. Abends gab es ein Flötenkonzert mit dem Ungarn
Z.Jeney. Als bei der Vorstellung des Musikers an die
Grenzöffnung vor 20 Jahren durch die Ungarn erinnert wurde,
gab es spontanen Beifall. Am späten Abend, nach dem
gemeinsamen Grillen, wurde die Kirche
erstmals angestrahlt.
Höhepunkt war der Festgottesdienst am Sonntag Nachmittag.
Die Predigt hielt der Landessuperintendent Siegert aus
Wismar. Anschließend traf man sich bei Kaffee und
gespendetem, selbstgebackenen Kuchen im Langen Brützer Gemeindehaus.
Mehr über die Geschichte der Kirche lesen Sie
bitte
hier --->
(26.06.2009)
konstituierende
Sitzung der neuen Gemeindevertretung mit Eklat: 1 Sitz bleibt leer
Am 24. Juni traf sich die neue
Gemeindevertretung zu ihrer ersten Sitzung. Dabei stellte sich heraus,
dass ein Sitz unerwartet unbesetzt bleibt, nachdem in der letzten Woche
andere Signale aus dem Amt gekommen waren.
Amtsleiter Cordes informierte darüber,
dass der Gemeindewahlausschuss des Amtes in einer art Kampfabstimmung so
entschieden hatte.
Gegen
diese Entscheidung war Widerspruch eingelegt worden. Die
Gemeindevertreterin G.Hering stellte den Antrag, bis zur Klärung des
Sachverhaltes die Sitzung zu verschieben. Die Mehrheit der
Gemeindevertretung lehnte es jedoch ab, diesen Punkt auf die
Tagesordnung zu setzen.
Hintergrund:
In Langen Brütz gibt es durch die Wahl eine besondere
Konstellation, die es in anderen Gemeinden des Amtsbereiches so nicht gibt,
denn die Wählergemeinschaft "zwei Dörfer - eine Gemeinde" hat mit ihren
4 Kandidaten mehr als die Hälfte der Wählerstimmen auf sich vereinigt.
Um das auch bei der Sitzverteilung widerzuspiegeln gibt es einen
speziellen Absatz im Kommunalwahlgesetz MV (§37), der es in sich hat.
Er enthält 2 relevanten Aussagen:
(I)
"Erhält bei der Verteilung der Sitze nach Absatz 2 der Wahlvorschlag
einer Partei oder Wählergruppe, auf den mehr als die Hälfte der
Stimmenzahl aller nach Absatz 2 Satz 1 zu berücksichtigenden
Wahlvorschläge entfallen ist, nicht mehr als die Hälfte der
insgesamt zu vergebenden Sitze, so wird ihm von den nach
Zahlenbruchteilen zu vergebenden Sitzen abweichend von Absatz 2 Satz
2 und 3 ein weiterer Sitz zugeteilt. "
(II)
"...In den ehrenamtlich verwalteten Gemeinden ist bei der
Feststellung nach Satz 1, ob eine Partei oder Wählergruppe mehr
als die Hälfte der Sitze entfallen ist, der Sitz des direkt
gewählten Bürgermeisters bei der Partei oder Wählergruppe
zu berücksichtigen, von der er zur Wahl vorgeschlagen ist"
Es galt also zu entscheiden, ob der
Wählergemeinschaft außer der Reihe ein entsprechender Zusatzsitz zusteht
oder nicht. Dem Gemeindewahlausschuss gelang es offenbar nicht, eine
eindeutige Antwort darauf zu finden. So kam es letztendlich zur
Abstimmung darüber mit einer knappen Mehrheit.
Kommentar
Kann man sich so etwas vorstellen - über eine eigentlich
so klare Sache, wie über eine Sitzverteilung, muss
abgestimmt werden? Ergibt sich diese nicht zwangsläufig aus
dem Wahlgesetz? Es bleiben eigentlich nur 2
Möglichkeiten: Entweder das Wahlgesetz ist zu
kompliziert, oder es ist in seinen Aussagen nicht eindeutig.
Beides spricht nicht unbedingt für das Wahlgesetz. Verlierer
sind auf jeden Fall die Wähler, denn über 70 Stimmen für
Herrn Beholz blieben unberücksichtigt.
Wenn man sich die Sitzverteilung im Detail ansieht, stellt
man schnell fest, dass Satz (I) (siehe oben) aus dem
Wahlgesetz erfüllt wurde, Satz (II) aber offensichtlich
unter den Tisch gefallen ist. Um diesen Satz überhaupt in
Anwendung bringen zu können, hätte vor der Wahl zur
Gemeindevertretung die Bürgermeisterwahl ausgewertet werden
müssen, mit allen Konsequenzen. Nach Annahme seiner Wahl hätte
dieser seinen Platz in der Gemeindevertretung zur
Verfügung gestellt. Dann wäre die Sitzverteilung in der
Gemeindevertretung ohne Sonderparagraphen ganz normal
abgelaufen und alle Sitze wären vergeben worden, ohne dass
jemand hätte nachrücken müssen. Mit 4 Sitzen (einschl.
Bürgermeister ) hätte die Wählergemeinschaft auch bei
7 Sitzen insgesamt die Mehrheit gehabt, bei 6 hat sie nun
eine überproportionale 2/3-Mehrheit.
Ohne Not wurde hier offensichtlich ein Platz verschenkt.
Für den Fall, dass der Gemeindewahlausschuss wegen
eingegangener Widersprüche noch einmal über die
Sitzverteilung abstimmen sollte, kann man den Mitgliedern
nur zurufen:
" Im Zweifelsfall für die Demokratie!"
kwell
|
(17.06.2009)
150 Jahre Kirche Langen Brütz

2009 jährt sich zum 150. Mal der Tag der Kirchweihe für die Langen
Brützer Kirche.
Dieses Ereignis soll mit 3 Festtagen in der Zeit
vom 26.-28.Juni feierlich begangen werden.
Programm:
- Freitag, d. 26.Juni 09,
um 19.30 Uhr - Kirche Langen Brütz:
"Geschichtliches zur Langen Brützer Kirche"
Vortrag von Pastor i.R. Hans Schliemann
- Sonnabend, d. 27.Juni 09, um 19.30 Uhr - Kirche Langen Brütz
Konzert mit Zoltan Jeney (Querflöte),
anschließend Grillen
beim Eintritt der Dunkelheit wird die Kirche erstmals mit einem neu
installierten
Scheinwerfer angestrahlt werden
- Sonntag, d. 28. Juni 09, um 14 Uhr - Kirche Langen Brütz
Festgottesdienst mit Landessuperintendent Dr.
Siegert,
parallel dazu Kindergottesdienst im Festzelt
anschließend: Gemeindefest mit Kaffeetafel im
Gemeindezentrum Langen Brütz.
(um Kuchenspenden wird gebeten)
Mehr über die Geschichte der Kirche lesen Sie bitte
hier --->
-
(21.06.2009)
150 Jahre Langen Brützer Kirche: Arbeitseinsatz - mehr als 30 Einwohner kamen
In Vorbereitung der 150-Jahrfeier der Langen Brützer Kirche war vom
Krichgemeinderat Zittow-Retgendorf zu einem Arbeitseinsatz
aufgerufen worden. Die Resonanz war erstaunlich groß, schließlich hat
jeder am Sonnabend Vormittag an seinem eigenen Grundstück zu tun. Es
wurde u.a. Unkraut beseitigt, der Zaun gestrichen und ein Kabelkanal
ausgehoben und nach der Verlegung wieder zugeschüttet. Somit kann zu den
Festtagen erstmals die abendliche Beleuchtung der Kirche erfolgen.
|
 |
|

Herr Knape war Organisator und Sponsor in
einer Person; er hatte Farbe, Werkzeug und Getränke
besorgt, kochte Kaffee und teilte die Arbeit ein . |
|
Männerarbeit:: Verlegen des Kabels für
die Anstrahlung der Kirche |
|
|
|
 |
|
|
Unkrautbeseitigung zwischen den Steinen -
nicht weniger anstrengend |
|
|
|
|
 die fleißigen Helfer zum Gruppenbild
formiert - doch es waren weit mehr Leute gekommen |
|
(18.06.2009) Jedermann-Sportfest 2009 -
Nicht vergessen!

(12.06.2009)
Sommerkonzertreihe beginnt diesjahr in Langen Brütz
Auch in diesem Jahr wird es wieder
interessante und abwechslungsreiche Sommerkonzerte geben. Start ist in
Langen Brütz am 27. Juni um 19.30 mit einem Flötenkonzert von Zoltan
Jeney . Informationen über alle Konzerte finden Sie hier..
.(09.06.2009)
Langen Brütz hat gewählt:
Gunnar Weinke gewann deutlich die Bürgermeisterwahl und wurde
somit in seinem Amt bestätigt.
Für die Gemeindevertretung gab es einen deutlichen Sieg für die
Wählergemeinschaft: "Zwei Dörfer - eine Gemeinde".
Die Wahlbeteiligung lag bei 64,1%. Das ist für Europa ein Spitzenwert,
im Amtsbereich allerdings nur ein Mittelplatz irgendwo zwischen
Pinnow mit 68,8% und Leezen mit nur 46,1%.
Weitere Details sehen Sie bitte auf der Wahlseite des Amtes:
www.amt-ostufer-schweriner-see.de unter Wahlergebnisse.
(30.05.2005)
Frau oder Mann? Kritzower oder Langen Brützerin?
Erstmals Bürgermeisterduell
| |
|
|
|
|
 |
 |
|
Gunnar Weinke aus
Kritzow
Vermessungsingenieur |
Gudrun Hering
aus Langen Brütz
Berufsschullehrerin |
| |
|
|
(Fotos v.
2006) |
In diesem Jahr kommt es in Langen Brütz erstmalig zu
einer wirklichen Auswahl des Bürgermeisters. Es gibt 2 Kandidaten für
die Wahl am 7.Juni 2009. Frau Gudrun Hering aus Langen Brütz
fordert den Amtsinhaber Gunnar Weinke aus Kritzow heraus. So
spannend war es lange nicht:
2 Fragen stellen sich spontan:
Ist die Gemeinde reif für eine Frau?
Trauen sich die Langen Brützer, nach 3 Kritzower Bürgermeistern wieder
jemanden aus Langen Brütz zu wählen?
Dieser echten Wahl ist eine hohe Wahlbeteiligung zu wünschen!
Für die Gemeindevertretung gibt es 8 Kandidaten:
SPD
Gudrun Hering
Diethelm Singer
Zwei Dörfer - eine Gemeinde
Marco Dellin
Helge Althaus
Axel Cleff
Gunnar Weinke
Einzelbewerber
Frank Beholz
Siegfried Bondzio
(26.05.09)
BUGA - Außenstandort: Langen Brütz oder Kritzow oder Vorbeck?
Seit geraumer Zeit prangen 2 Schilder am Langen Brützer Ortseingang
mit Hinweis auf den Buga-Außenstandort, eines unterhalb des
Ortseingangsschild, das andere schräg gegenüber - massiv befestigt, für
die Ewigkeit gebaut. Doch in Kritzow selbst, am Standort des
archäologischen Wanderweges verweisen die Hinweisschilder nach rechts in
Richtung Vorbeck. Dafür steht in Kritzow das große Holzmonument "Naturpark Sternberger
Seenland", das man eigentlich in Langen Brütz (z.B. da , wo jetzt
das riesige Buga-schild steht) vermuten würde, denn
hier ist ja schließlich der Beginn dieses Parks.

glossiert
Was steckt dahinter?
Angesichts dieses Schilder-Wirrwarrs fragt sich doch so
mancher Kaffeesatzleser, warum solche Langen Brütz-Kritzower
"Paradestücke" wie der archäologische Wanderweg und
der halbe Golfplatz jetzt unter dem Namen
"Erlebnisregion Vorbeck" vermarktet werden. Steckt
vielleicht mehr dahinter? Ist das bereits der Vorbote einer
neuen Idee? Waren jene Kräfte etwa wieder am Basteln, die
bereits vor gut einem Jahr Krizow nach Gneven und
Langen Brütz nach Leezen "verkaufen" wollten? Jetzt
eventuell mit der neuen Variante, Vorbeck als
Großgemeinde mit Gneven, Godern, Kritzow
und sogar Langen Brütz als Ortsteilen?
Warum eigentlich nicht? Möchte nicht jeder gern in
einer richtigen Erlebnisregion wohnen?
kwell |

(28.03.2009)
Frühjahrsputz 2009
Was wäre die Gemeinde ohne den Frühjahrsputz und all die gutwilligen
Bürger, die freiwillig fürs Gemeinwohl rackern? Auch
in diesem Jahr waren wieder etliche gekommen - vorneweg die Feuerwehr, die
endlich einmal nach Herzenslust spritzen konnte, auch ohne Feuer.
Hier ein kleiner Rückblick:
|

Die Feuerwehr spritzte den
Steg penibel ab, so dass Schmutz und Algen keine Chance mehr
haben |
|
 |
 |
|
Selten gesehen: Baumpflanzen
mit dem Vorschlaghammer |
Anbaden:
Michael Krüger sprang ins Wasser um ein spitzes Werkzeug aus den
Fluten zu holen; es war bei Ausbesserungsarbeiten hineingefallen
und hätte zu Verletzungen führen können. |
DSL - jetzt auch in Langen Brütz - und wie die
Telekom dafür wirbt
Was kaum noch einer für möglich gehalten
hatte, ist nun Wirklichkeit geworden. Die Telekom hat sich tatsächlich
dazu durchgerungen, auch Langen Brütz aus seiner Zweitklassigkeit zu
entlassen und einen schnellen Internetzugang zur Verfügung zu
stellen. Alle Interessenten sollten sich also bei der Telekom direkt
melden und die Verfügbarkeit prüfen lassen.
(Tel.: 08003355222 oder Internet: www.t-home.de)
Übrigens: Von sich aus informiert die Telekom nicht über
die neuen Möglichkeiten in LB, wo man sich sonst doch kaum vor
Werbeanrufen u.ä. retten kann - Im Gegenteil: Ein Tag bevor
der Verfasser dieser Meldung seinen DSL-Anschluss in Betrieb nahm, kam
ein Telekom-Anruf - mit dem Vorschlag, doch jetzt eine Telefon-Flatrate
für ISDN zu installieren, da an meiner Adresse doch kein DSL
möglich wäre. Auf die Frage, aus welcher Telekom-Abteilung er denn
stamme, wurde nicht geantwortet, sondern aufgelegt. Ein bunter Brief
ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Es wurde
t-Home-Call-Basic /Univeral für 27,95€ (ohne DSL) im Monat
empfohlen.
Kommentar: Die Telekom hat aus ihrer
nicht lange zurückliegenden Bespitzelungsaffäre gelernt: Jetzt weiß da
wirklich keiner mehr, was der andere
tut. kwell
(13.01.2009)
Eislauf-Volksvergnügen an der Badestelle am Cambser See
Eishockey - dafür ist Langen Brütz nicht unbedingt
bekannt. Diesjahr ging es jedoch heiß her. Die erste Kältewelle seit
langer Zeit machte es möglich. Aber auch Kinderwagen, Hunde und ein
Schwan wurden gesichtet. Es fehlte nur der ultimative
Glühweinverkaufsstand und - zum Glück - eine Autoverfolgungsfahrt samt
Eiseinbruch a la Pfaffenteich.
Die Eisqualität war durchwachsen, von
krisselig bis spiegelblank. Wer aufpasste, konnte jedoch herrlich übers
eis flitzen. Für die nächsten
Tage hat sich leider Tauwetter angekündigt. Also Vorsicht
- besonders Kinder sind vor den Gefahren des Eises eindrücklich
zu warnen
(25.09.2008) Erntefest 08
Auch in diesem Jahr zogen wieder bunt geschmückte
Fahrzeuge - vom Rasenmäher über das klassische Pferdefuhrwerk bis zum
großen Traktor - durch die Dörfer. Hier ein kleiner Ausschnitt mit
Fotos von W.Naszada
(28.06.2008) Ein Hauch von Ostseestrand am See
| |
|
|
 |
 |
|
18 qm
Kies wurden
aufgebracht |
die ersten
Kinder nutzen die neuen Möglichkeiten ohne große Worte |
Vor Beginn der Hauptbadesaison wurde eine
Kipperladung Kies an der Badestelle aufgeschüttet und an der Uferkante
verteilt. In einer Gemeinschaftsaktion von jungen Eltern und Mitgliedern
des Fördervereins Badestelle wurde erst der Uferbereich von Schilfresten
und Schlamm befreit und anschließend der Kies aufgebracht. Die ersten
Kinder nahmen die neuen Möglichkeiten bereits wie
selbstverständlich in Gebrauch. Für die Materialkosten kommt die
Gemeinde Langen Brütz auf.
(26.06.2008) Sommerkonzerte in Zittow und Retgendorf
Auch in diesem Jahr wird es wieder interessante
Sommermusiken in unserer Region geben. Start ist am 1.Juli um 20 Uhr in der
Kirche Retgendorf mit Jazzchor und Band des Schweriner Konservatoriums. Am
23.August gibt es das 3. Zittower Musikfest -Termin vormerken!
Alle Detailinformationen hier...
(30.03.2008) Frühjahrsputz 2008: schlechtes
Wetter - gute Laune
| |
|
|
| |
 |
 |
| |
An der
Badestelle herrschte wieder reges Treiben vor Beginn
der neuen Saison. Mi t Kind und Kegel wurde geharkt,
Müll gesammelt und die abgebrochene Anschlagtafel neu
aufgestellt. Eine Baumpflanzaktion wurde vorbereitet, 4
Birken sollen einmal Schatten spenden, wenn wirklich
wieder heiße Sommer kommen sollten. Die Chancen dafür
stehen nicht schlecht, dem Klimawandel sei Dank. |
 |
| |
|
|
(
14.03.2008) Landratswahl
ohne Wahlkampf?
Am Sonntag ist Landratswahl
und keiner weiß so recht, ob seine Stimme überhaupt erwünscht ist. Hat
man es denn jemals erlebt, dass vor einer Wahl überhaupt keine
Werbebotschaft im Briefkasten dazu lag, kein tolles Versprechen, keine
Darstellung der eigenen Überlegenheit all den anderen Bewerbern
gegenüber? Nur 2 Plakate an den Laternenpfählen in LB, wie sieht denn
eigentlich der CDU-Kanditat aus - oder ist es eine Frau? Ein
einziges Bild wenigstens - das kann man als Wähler doch wohl verlangen.
Ich könnte mich ja im Internet informieren, aber vielleicht ist das den
Kandidaten gar nicht recht - ich käme mir glatt vor wie ein Spion, ein
Polit-Stalker gar. - Nun, vielleicht will keiner diesen höchsten Job des
Landkreises Parchim haben, weil der wegen der geplanten
Kreisreform ein Auslaufmodell sein könnte, ein "Landrat mit
Verfallsdatum"?
Dazu sage ich nur eines: Ich gehe trotzdem zur Wahl KWELL
(13.03.08)
DSL tatsächlich auch in Langen Brütz?
Das Amt bietet spezielle Lösung an
Bisher gibt es im Amtsbereich und speziell in Langen
Brütz eine 2-Klassengesellschaft bezüglich der Möglichkeit DSL
zu empfangen. Die Einen (z.B. am Ende der Kleefelder Straße) bekommen
es, die Anderen - und das ist die Mehrheit der Langen Brützer und
Krizower - bekommen es nicht. Sie wohnen zu weit (mehr als 5 km)
vom Knotenpunkt in Cambs entfernt. Nun bietet das Amt eine
Alternative über Funk (WLAN) an.
Im letzten Amtsblatt wurden die Einwohner aufgerufen, sich beim Amt zu
melden
(Tel.
63221, E-Mail: info@amt-ostufer-schweriner-see.de), falls sie an
dieser Speziallösung Interesse haben sollten. Angeboten wird eine
Variante, die 3-fache DSL-Geschwindigkeit absichern soll ( 3 MBit/sec
Download, 560 KBit/sec Upload).
Folgende Kosten fallen für den Nutzer an:
-einmalige Anschlußgebühr :59,95€,
-monatliche Flatrate (ohne Telefon): 24,95€ (Privatkunden), 33,95€
(gewerbliche Kunden)
-einmalige Leihgebühr für Antennenkomponente: ca. 79€
Geplant ist eine Informationsveranstaltung durch das Amt Ostufer.
Ist dies die langersehnte Alternative für die von der Telekom
vernachlässigten und offenbar uninteressanten Internetnutzer im
ländlichen Bereich? Zu hoffen wäre es natürlich, aber es bleiben
auch Fragen:
-Kann der Empfang für jede Wohnlage abgesichert werden oder wird es
die berüchtigten Funklöcher geben?
-Bekommt man wirklich jederzeit die versprochene 3-fache DSL-Power?
-Mit welcher Strahlenbelastung ist zu rechnen?
-Wird es genügend Interessenten geben, damit sich die Sache für das
Amt lohnt?
-Wann wird das System überhaupt nutzbar sein?
Es ist jedem Interessenten zu empfehlen, sich beim Amt melden und
dann auch die brennenden Fragen zu stellen. Eine andere akzeptable Lösung scheint
derzeit jedenfalls nicht in Sichtweite zu sein
KWELL
(12.03.2008)
FSV
Langen Brütz wählte neuen Vorstand
Auf der Mitgliederversammlung 2008 des Sport- und
Freizeitvereins Langen Brütz e.V. (SFV) wurde am 25.1.
Friedhelm Vetter zum neuen Vorsitzenden gewählt. Frank Lehn war nach
9 aktiven Jahren nicht mehr zur Wahl angetreten.
Weiterhin wurden in den Vorstand gewählt: Axel Cleff (Stellvertreter),
Michael Freibe (Kassenwrt), Thomas Witte und Horst Rickert.
Der SFV feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Hier
eine kurze Übersicht über die geplanten Veranstaltungen dieses
Jahres:
| 20.März 08 |
Preisskat |
|
| 17. Mai 08 |
Frühjahrsradwanderung |
|
| 23. Mai 08 |
kleines Abendsportfest |
|
| 21. Juni 08 |
Jedermann-Sportfest |
|
| 6. September 08 |
Teilnahme am Erntefest |
|
| 13. September 08 |
Herbst-Radwanderung |
|
| 3. Oktober 08 |
Drachensteigen |
|
| 15. November 08 |
Sportlerball des SFV zum 10-jährigen
Jubiläum |
|
| 28. November 08 |
Weihnachtsbasteln |
|
| 26.Dezember 08 |
Preisskat |
|
Details lesen Sie bitte auf der
Homepage des SFV nach!
| |
Winter 2008
wieder einmal schneearm und meist grau: doch es gab ein paar
sonnige Ausnahmetage. Machen Sie eine virtuelle
Winterwanderung durch unsere
wunderbare Landschaft! |
|
| |
 |
|
| |
der Fuß des Riesen -
zu finden an der Warnow bei Karnin |
|
(18.9.07) Erntefest 07 -
eine Rückschau
Das Erntefest 2007 war dank der vielen Mitmacher und Vorbereiter
wieder ein echtes Dorfereignis. Hier ein paar Eindrücke:
|
 |
 |
|
Ernteumzug
durchs Wohngebiet |
Kinderspiele mit dem Förderverein Badestelle |
Die Schweriner Volkszeitung schrieb folgenden Beitrag:
Erntekrone zog ins
Festzelt ein
SVZ vom 03. September 2007
| von Carola Mackowiak

Erika und Harry Richter auf ihrem
geschmückten Wagen.
Sie gehören zum Langen Brützer Erntefest wie die Krone.
(Foto: Mackowiak)
LANGEN BRÜTZ
- Bei den Langen Brützern ist das
Erntefest Vereinssache. Ob Senioren, Reiter und
Kutschfahrer oder Freizeitsportler, viele der 560 Einwohner
haben sich in Gemeinschaften zusammengeschlossen. Auch ein
Badestellenverein bereichert das Dorfleben und natürlich die
Feuerwehr. Sogar die Boßelfreunde aus dem benachbarten
Brahlstorf fühlen sich zu den Langen Brützern hingezogen und
reihten sich auch am Sonnabend in den Umzug der bunt
geschmückten Wagen ein.
Vornweg chauffierte Landwirt Fritz Hanuschek mit seinem
Trecker die Erntekrone durch die Gemeindedörfer Langen Brütz
und Kritzow. Zwei Stunden dauerte es, bis die
Festgesellschaft mit ihren acht Gefährten und zwei Reitern
vor dem Zelt am Badestrand ankam. Mittendrin waren auch
wieder Erika und Harry Richter zu entdecken. Die 71-Jährigen
gehören zum Langen Bützer Ernte-Fest-Urgestein, war von
Hannelore Hoch zu erfahren. Sie ist eine der Frauen, die
tagelang an der prächtigen Erntekrone flochten, sie he
rausputzten und erst kurz vor dem Umzug mit frischen Blumen
bestückten. Stolz zeigte die Frau vom Seniorenverein auch
die 23 Kuchen, die auf die Gäste warteten und an denen das
"ganze Dorf " mit gebacken hatte. Über den Kaffeetischen
schwebte dann auch bald die Krone, die Allhard Vetter und
Bodo Ellermann vom Wagen ins Zelt schleppten und mit
vereinten Kräften, u. a. denen von Bürgermeister Gunnar
Weinke unters Zeltdach zogen.
Allhard Vetter ist übrigens auch ein ganz wichtiger Langen
Brützer Erntefest-Mann. Als berufener Bürger in der
Gemeindevertretung koordiniert er die Aktivitäten der
Vereine und sorgt so dafür, dass alles rechtzeitig und
nichts doppelt getan wird. Namen von besonders fleißigen
Helfern sind ihm aber nicht zu entlocken. Nicht, dass er sie
nicht wüsste: "Ich habe einfach Sorge, jemanden zu
vergessen, und das hat hier niemand verdient." Aber
Richters, ja die sollte man schon nennen, meint auch er.
Seit Anfang der 1960er Jahre gehören sie zum Langen Brützer
Festgeschehen wie die Krone zur Ernte; anfangs als
Mitglieder des Dorfklubs, später im Reit- und Fahrverein und
bei den Senioren.
Aber nicht nur für das ältere Semester war am Wochenende in
Langen Brütz bestens gesorgt. Der Sportverein lud die Kinder
zu Spielen ein, die Reiter zum Reiten, die Feuerwehr zum
Mitfahren in ihrem Auto. Tanzabend, Lagerfeuer, Preisskat,
Frühschoppen hoben ebenfalls die
Erntefeststimmung. |
|
 |
 |
|
Reiterinnen:
schön anzusehen |
Leiter-Wagen
Fotos:
W.Naszada(4) |
(10.07.07) DRK teilt mit
Die Wasserwacht ist von Fr-So 12:00
- 18:00 Uhr am Cambser See in Langen Brütz
und ab den Ferien (16.07.07 - 31.08.07) in der Zeit von 13:00 - 18:00
Uhr.

Foto:
Kinder präsentieren ihre "Seepferdchen"
Schwimmkurse:
16.-20.07.07
(Mo – Fr) 10:00
– 13:00 Uhr
23.-27.07.07
(Mo – Fr)
10:00
– 13:00 Uhr
06.-10.08.07
(Mo – Fr)
10:00
– 13:00 Uhr
13.-17.08.07
(Mo – Fr)
10:00
– 13:00 Uhr
20.-24.08.07
(Mo – Fr)
10:00
– 13:00 Uhr
Anmeldung bei
den Rettungsschwimmern
oder unter Tel.Nr.:
0172/7616455 Kinder ab 6
Jahre
30,00 Euro zzgl.
3,00 Euro Prüfgebühr
(19.06.07) Jedermann-Sportfest
diesjahr erstmals mit Minitriathlon
Das Jedermann-Sportfest des SFV Langen Brütz fand in
diesem Jahr an einem Sonntag statt - bei schönstem Strandwetter.
Trotzdem gab es eine nicht kleine Zahl von Sportbegeisterten, die sich
ihre Teilnahme nicht nehmen lassen wollten. Erstaunlich groß war die
Anzahl der Kinder, das lässt hoffen. Alles war sehr gut organisiert ,
erfreulich, dass auch die anderen Langen Brützer Vereine in die
Vorbereitung mit einbezogen waren - das erhöht natürlich das
Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb des Ortes. So gab es Kuchen vom
Seniorenverein, der Reit- und Fahrverein organisierte ein Kinderreiten,
der Förderverein Badestelle führte den ersten Langen Brützer
Minitriathlon durch, den die Feuerwehr absicherte.
Fazit: eine gelungene Veranstaltung, der in Zukunft noch mehr Teilnehmer
zu gönnen wären.
|
 |
 |
|
Eröffnung des Sportfestes durch die Organisatoren
F.Lehn und H.Rickert des SFV Langen Brütz
|
Die Zahl
der teilnehmenden Kinder war erfreulich hoch |
|
 |
 |
Vor dem
Start: Beim ersten Langen Brützer Minitriathlon
mussten die Teilnehmer zum Ufer schwimmen (oder waten), hoch
zum Parkplatz laufen und mit dem Fahrrad zum Bolzplatz
fahren.
|
hochsommerliches Badewetter (dazu an einem Sonntag) hielt
glücklicherweise nicht alle Langen Brützer von
der Teilnahme
(und vom Zuschauenen) ab |
|
 |
 |
|
Spannung
vor der Siegerehrung |
F.
Lehrn nimmt die Siegerehrung vor |
(12.9.06) Erntefest 2006
Auch in diesem Jahr fand das Langen Brützer Entefest mit
Laternenumzug, Ernteumzug Kaffeetrinken, Erntetanz und Preisskat wie
gewohnt statt. Hier ein paar Bilder vom Ernteumzug: (Fotos:
W.Naszada)
(04.07.06) Neues von der Badestelle
Der Sommer ist gekommen und es kann wieder wie in den vergangenen
Jahren an der unglaublich schönen Langen Brützer Badestelle
sicher, kostenlos und zeitlich uneingeschränkt gebadet werden. Nach
Willen des Fördervereins Badestelle LB soll das auch so bleiben.
Die Gemeindevertretung hatte in ihrer Sitzung vom 12.Juni
beschlossen, die Badestelle an den Förderverein zu verpachten. Nach
Abschluss eines Pachtvertrages wird dann der Förderverein für die
Badestelle verantwortlich sein. In Vorgriff darauf wurde mit der
Wasserwacht des DRK Parchim bereits unbürokratisch eine Vereinbarung
getroffen, die Badestelle wie in den vergangenen Jahren zu festgelegten
Zeiten (ab 23.6.06 Fr/Sa/So 12-18 Uhr, 10.7.-31.8.06: 13-18 Uhr )
abzusichern. Auch Schwimmkurse werden wieder angeboten.
(Termine siehe -->hier)
(10.05.06)
Jedermann-Sportfest 2006
Am 10.6. fand wieder das beliebte Sportfest des Sportvereins
statt. Bei bestem Wetter konnte das gute Ergebnis des letzten Jahres (43
Teilnehmer) noch verbessert werden. Alles war perfekt organisiert.
Interessante Sportarten, die leider noch nicht alle
olympisch sind, luden auch absolute Laien dazu ein, sich voll zu
verausgaben. Hier ein paar Impressionen:
(05.06.06) "Förderverein Badestelle Langen Brütz" gegründet
Am letzten Dienstag im Mai gründeten Langen Brützer Bürger den
Förderverein Badestelle Langen Brütz.
Erste Gespräche mit der Gemeindevertretung sind bereits vereinbart.
Rainer Hering wurde zum Vereinsvorsitzenden gewählt. Hier sein
erstes Statement:
 |
"Am
30.Mai 2006 um 19.01 Uhr haben 18 Langen Brützer den
“Förderverein Badestelle Langen Brütz“ ins Leben gerufen.
Zufällig war der Kranich - wie auch bei Winstongolf -
Symbol für das Anliegen des Vereins: NATURNÄHE
- SCHUTZ DER NATÜRLICHEN UMWELT…. .
Neben den Gründungsmitgliedern - aus deren Mitte
sieben Vorstandsmitglieder und zwei Revisoren gewählt
wurden - waren zahlreiche weitere interessierte Bürger,
darunter auch zwei Gemeindevertreter als Gäste,
anwesend und diskutierten über den Satzungsentwurf.
|
Mit
diesem neuen Verein wird ja nun die „Vermarktung“ der
idyllischen Badestelle vom Tisch sein.
Dies hofft im Namen des „Förderverein Badestelle Langen
Brütz“
Rainer Hering als Vorsitzender. |
" |
|
(8.4.06) in eigener Sache: Gästebuch leidet unter "Spam"
Leider ist unser Gästebuch seit Wochen Angriffsziel diverser
Spam-Einträge, die es für ernstgemeinte Einträge fast wertlos machen.
Trauriger Höhepunkt war der letzte Freitag, wo es dazu kam, dass alle
Einträge gelöscht wurden. Es musste eine Sicherung der Vortage wieder
eingespielt werden, so fehlen nun leider ein paar "echte" Einträge.
Dafür möchte ich mich als Webmaster entschuldigen. Ich schlage Ihnen
daher vor, Ihre Beiträge, die nach wie vor sehr willkommen sind,
alternativ an folgende E-mail-Adresse zu schicken :
Diese Beiträge werden dann hier veröffentlicht.
(24.03.06)
"Sonnenschein" für Langen Brütz
Turbulente Einwohnerversammlung zum Thema "Zukunft der Badestelle am
Cambser See"
Wer sehnt sich bei diesem langen Winter nicht nach ein wenig
Sonnenschein?
Doch - muss es „Fredi-Sonnenschein“ sein, ein Investor, der an
der beliebten Badestelle Großveranstaltungen durchführen möchte
und dafür bereit ist, die Badestelle zu bewirtschaften?
Diese Frage wurde am Montag Abend in einer turbulenten
Einwohnerversammlung mit vielen Emotionen diskutiert. Ca. 50 Einwohner
aus Langen Brütz und Kritzow wollten erfahren, wie es an der Badestelle
weitergehen soll.
| |
Die Perspektive: ..alles eitel
"Sonnenschein" ?... |
|
| |
 |
|
| |
"Dieses Naturbad wird Langen
Brütz zu dem machen, was es verdient zu sein: Ein
Meisterstück" (Originaltext: F.Kriebel)
|
|
Zu Beginn stellte Bürgermeister Gunnar
Weinke die Situation der Gemeinde mit seiner komplizierten Haushaltslage
dar. Die Finanzierung der Badestelle mit den laufenden Kosten für die
Werterhaltung der Steganlage, die allerdings in sehr gutem Zustand sei,
und die sommerliche Betreuung durch die Wasserwacht (4200€) übersteige
die Möglichkeiten der Gemeinde. Da komme es gerade recht, dass es jetzt
das Angebot eines Investors für genau diese Badestelle gibt. Diesem
Investor, Fred Kriebel, Inhaber des Unternehmens „FREDYSONNENSCHEIN“,
erteilte Gunnar Weinke nun das Wort, um sein Konzept vorzustellen.
Fred Kriebel begann seinen Vortrag mit
Streicheleinheiten für die Langen Brützer, in dem er die Schönheit des
Ortes, der Landschaft und speziell des Freibades in den höchsten Tönen
lobte. Es sei allerdings heruntergekommen, doch unter seiner Obhut würde
er das Naturbad, und damit Langen Brütz, zum Meisterstück machen.
(Die ersten Zwischenrufe: „ das ist es schon!“)
Geplant wäre Folgendes:
-
Bewirtschaftung des Freibades
-
Sanierung der sanitären Anlagen
-
Absicherung der Badeaufsicht
-
800€ für den Sportverein
-
Eintritt für die Badebesucher (1€
für Erwachsene ab 14 Jahren, „Kleinwüchsige“ frei)
-
Durchführung von 4-6
Großveranstaltungen mit geschätzten 2000 Teilnehmern an
ausgesuchten Abenden.
Begleitet wurde seine Rede durch
markige Sprüche, sinngemäß etwa
-
"Dieses Naturbad wird Langen Brütz
zu dem machen, was es verdient zu sein: Ein Meisterstück"
-
„Wir sind nicht die Größten, wir
sind die Besten“
-
„man kann nur das Mögliche
erreichen, wenn man das Unmögliche probiert“
-
„von Zeit zu Zeit braucht es
Visionäre und Spinner...“
Anschließend eröffnete G. Weinke die
Diskussion, die man nur als sehr lebhaft, kontrovers und teilweise sehr
emotional (bis zum Versagen der Stimme) bezeichnen kann. Besonders die
angekündigten Großveranstaltungen riefen massive Proteste hervor: Die
Ängste richteten sich vor allem auf folgende Punkte:
-
nächtelanger Lärm durch
laute Musik und mehr als 1000 Autos,
-
Probleme durch wild parkende
Autos im gesamten Ort,
-
beschränkter Zugang zur
Badestelle außerhalb der Öffnungszeiten
Mehrfach wurde geäußert: „ Das ist
für Langen Brütz eine Nummer zu groß“
„Warum gab es keine Ausschreibung für dieses wichtige
Projekt?“
Der Investor versuchte, die Bedenken zu zerstreuen, es würden alle
Lärmschutzauflagen eingehalten, die Badestelle bleibe morgens und abends
offen, Ordnungskräfte würden für Sicherheit sorgen.
Der ehemalige Bürgermeister knüpfte
das Schicksal der Badestelle an die Existenz der Wasserwacht: Ohne
Wasserwacht keine Badeanstalt, ohne Badeanstalt in Zukunft kein Steg -
der müsse dann irgendwann abgerissen werden.
Diese Meinung wurde insofern infrage
gestellt, als die Wasserwacht ja nur an ausgewählten Tagen zu begrenzten
Tageszeiten vor Ort wäre. Dies impliziert die Frage, wie denn an den
restlichen Tagen und Stunden des Sommers die Sicherheit gewährleistet
wird.
Eine junge Frau stellte folgende
Frage: "Würde sich die Lage ändern, wenn privat oder von Sponsoren 4000€
für die Kosten der Badestelle aufgebracht würden?"
Der Bürgermeister bejahte dieses. Ein leiser Zwischenruf: „Wir
gründen einen Förderverein.“
Ein Langen Brützer gab zu bedenken,
dass der Pächter bei möglichen Beschädigungen an der dem Objekt dazu
gezwungen wäre, die Badestelle außerhalb der Öffnungszeiten doch
abzusperren.
Mit voranschreitender Zeit traten die
Befürworter unter den Einwohnern auf den Plan. Sie hoben hervor, dass
endlich mal einer den Mut aufbringen würde, etwas zu unternehmen,
man solle ihm eine Chance geben. (Auffällig war, dass diese
PRO-Stimmen mehrheitlich aus Kritzow, das von möglichen negativen
Folgen kaum betroffen wäre, stammten.)
Schließlich wurde bekannt, dass es noch einen 2. Bewerber um
die Badestelle gibt. Der Bürgermeister gab zu Verstehen, dass er wegen
der Kürze der Zeit dazu noch nichts sagen könne, eine weitere
Einwohnerversammlung würde es dafür jedoch nicht geben. Allerdings
sicherte er zu, dass in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen dieses
neue Konzept für alle Einwohner öffentlich vorgestellt
werde.
Das Thema wurde gewechselt und einige
spezielle Fragen zu Langen Brützer Detailproblemen, etwa zur
Bereitstellung eines Schrottcontainers in Kritzow und zum verwahrlosten
Zustand der alten Mühle in Langen Brütz (G. Weinke: „..das ist ein Fall
fürs Ordnungsamt und die Polizei..“) gestellt.
Die abschließende Frage: „Wie
lange soll denn so eine Großveranstaltung von ‚Fredisonnenschein’
dauern?“ wurde nicht beantwortet, das Thema war bereits
abgeschlossen.
|
Kommentar:
Langen Brütz ist ein
Paradies – beinahe - , es fehlt nur
eins: „Fredi-sonnenschein“.
Diese Botschaft wollte Fred Kriebel vermitteln. Ob sie ankam, darf bezweifelt werden!
Die Ablehnungsfront war nicht überhörbar, zu viele Fragen
blieben offen. Sicher ist, dass etwas für die Badestelle
getan werden muss. Sind aber alle Alternativen geprüft? Ist
ein Erhalt der Badestelle wirklich nur durch
Massenveranstaltungen mit all ihren Belästigungen denkbar?
Sollte es bei einem Haushaltsvolumen von 302.600€ im
Verwaltungshaushalt und 275800€ im Vermögenshaushalt nicht
möglich sein, 4000 € aufzubringen? Angesichts der konträren
Meinungen verbietet sich eine Lösung im Hau-Ruck-Verfahren.
Die Bürger haben ein Recht darauf, dass ihre Ängste ernst
genommen werden. Daher ist nur eine Variante akzeptabel, die
im Konsens mit den Betroffenen erzielt wird. In Gesprächen
nach der Versammlung wurde deutlich, dass die Einwohner zur
aktiven Mitarbeit bereit sind.
Eines darf es jetzt nicht geben: Eine Entscheidung
unter Zeitdruck!
kwell |
(7.7.05) Weicheres Wasser für
Langen Brütz
Seit Tagen geht ein Gerücht um: Langen Brütz soll sein Wasser
demnächst vom Wasserwerk Pinnow bekommen, psst!, das ist noch geheim,
nicht weitersagen. - So sprach es sich natürlich in Windeseile rum. Und
es stimmt tatsächlich. Ein Anruf beim Zweckverband schaffte Klarheit:
Seit gut 14 Tagen gibt es dieses Wasser hier bereits. Es hat eine
Wasserhärte von 16 Grad deutscher Härte, das Kleefelder Wasser
hatte 26 Grad. Den Unterschied sollte eigentlich jeder spüren können.
Weniger Kalkränder, Wassertopf und Co. halten länger, Waschpulver kann
gespart werden.
Fazit: Alles wird besser!
|